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Wer will fleißige Baumeister seh‘n?

In der Marienplatz-Galerie sind vom 21. August bis zum 21. September die LEGO-Steine los
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Wahrscheinlich wird das ein Gefühl, als fielen Geburtstag und Weihnachten auf einen Tag. Die ganze Marienplatz-Galerie verwandelt sich vom 21. August an für über vier Wochen in eine riesige LEGO-Baustelle, und alles, was bei Kindern Rang und Namen hat, wird dann auf drei Etagen versammelt sein. Kaum ein deutscher Knirps, der – spätestens seit 1990 – nicht mit den bunten Steinen groß geworden wäre. Die Variationen des vielseitigen Spielzeugs gehen ins Unendliche, jedes Jahr kommen neue Figuren hinzu. Ganz neu sind zum Beispiel die futuristischen Charaktere der „Chima“-Serie, die man sich in einer Ausstellung in der Marienplatz-Galerie anschauen kann. Bei Mädchen beliebt sind die „Friends“, die zu den LEGO-Tagen im Einkaufszentrum mit Spieltischen vertreten sind und sogar ein kleines Café eröffnen. Für die jüngsten Mitspieler ist neben vielen anderen Bau-Möglichkeiten ein Duplo-Zug aufgebaut, in dem man nach Herzenslust auf Reisen gehen kann.
Mit diesen einfachen rechteckigen Steinen fing alles an: 1932 in Dänemark von einem Tischlermeister als Firma von Holzspielzeug gegründet, gibt es seit 1949 die charakteristischen bunten Quader, die mit den Noppen auf ihrer Oberseite zu endlos vielen Werken zusammengesteckt werden können. Den Namen „Lego“ hatte der Firmengründer Ole Kirk Christiansen im Jahr 1934 eingeführt – als Abkürzung von „leg godt“, was auf Dänisch nichts anderes heißt als „spiel gut“.


Dieses schlichte Motto hat bis heute Bestand. LEGO vereint die unterschiedlichsten Kulturen und Geschmäcker – auf diese Steine kann sich im Zweifel jeder einigen. Mit LEGO-City, dem Klassiker, der das reale Leben nachbildet, eröffnen sich unzählige Möglichkeiten des Städtebaus im Kinderzimmer. Die City-Reihe ist sowohl mit XXL-Figuren als auch mit einem Miniland in der Marienplatz-Galerie vor Ort. Und nicht nur die kleinen Fans sind es, die das Unternehmen verehren. So mancher Vater hat schon seinen Hobby-Keller zur LEGO-Baustelle umfunktioniert, um anspruchsvolle zeitaufwendige Modelle fertigzustellen, wie zum Beispiel den Todesstern aus der Reihe „Star Wars“. Apropos „Krieg der Sterne“: Die Science-Fiction-Abenteuer aus den 1970er Jahren erleben gerade ein ungeahntes Comeback. Die Verehrer der heutigen Generation kommen in der Marienplatz-Galerie deshalb voll auf ihre Kosten: Meister Yoda und Co. sind selbstverständlich mit einer eigenen Ausstellungsfläche präsent.
 

Drei Star-Wars-Großmodelle und eine faszinierende Microschau sind ein Muss für alle Fans. Ganz und gar nicht Mikro, sondern viel eher Super-Makro ist schließlich das absolute Highlight der LEGO-Wochen. Vom Unter-
geschoss aus bis in vier Meter Höhe soll in der Marienplatz-Galerie ein riesiger Dinosaurier entstehen. Gebaut wird er von niemand anderem als den LEGO-Baumeistern schlechthin: den Kindern. „Schulklassen oder Kindergartengruppen können sich bei uns anmelden. Sie bauen dann gemeinsam mit LEGO-Betreuern jeweils einen Teil des Dinos“, beschreibt Centermanager Volodymyr Kazmyruk die wahrhaft kolossale Idee. Auf einem Podest und einer Grundfläche von 13 x 6 Metern soll das überdimensionale Urtier schließlich aus den einzelnen Komponenten Gestalt annehmen. Jede Gruppe ist etwa eine Stunde mit ihrem Segment beschäftigt – der komplette Dino steht bis zum
29. August in der Marienplatz-Galerie, danach wird als weitere Mitmach-Aktion ein großer
LEGO-Zug gebaut. „Zusätzlich haben wir uns ein Gewinnspiel ausgedacht, in dem jeden Tag tolle Preise ausgelost werden“, ermutigt der Center-Chef zum Mitmachen. „Die Frage lautet: Aus wie vielen Steinen besteht unser Dino?“ Wer das ganz genau wissen will: Am  21. August, wenn die Marienplatz-Galerie öffnet, werden die ersten Steine aufeinander gesteckt, dann kann das Zählen beginnen.