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Das Stolpern im schweriner Schloss

Das Jahr 2010 - Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow im Gespräch mit Schülerreportern
Friederike (l.), Greta und Pieter beim Gespräch mit Angelika Gramkow im Büro der Oberbürgermeisterin. Foto: Frank Düsterhöft
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Was war 2010 Ihr größter Erfolg?

Am meisten hab ich mich gefreut, dass unsere Stadt die 850-Jahrfeier aus eigener Kraft auf die Beine gestellt hat. Viele Spenden haben dabei geholfen. Der Festumzug hat mir sehr gefallen.

Was haben Sie 2010 für die Kinder in Schwerin getan?

Wir haben sehr breit in die Bildung investiert. So haben wir zum Beispiel viele Krippen-, Kita- und Hortplätze bereit gestellt. Außerdem bauen wir eine neue Schule und eine Kita in Mueßer Holz. Im nächsten Jahr werden wir viel Geld in das Goethegymnasium und in eine Berufsschule stecken.

Was war 2010 Ihre weiteste Dienstreise?

Meine weiteste Dienstreise ging nach Ludwigshafen zur Präsidiumssitzung des Deutschen Städtetages. Unser Wirtschaftsdezernent ist in diesem Jahr sogar in China gewesen. Im nächsten Jahr geht es unter anderem nach Theresienstadt in Tschechien. Dort wollen wir in der KZ-Gedenkstätte eine Gedenktafel für ermordete Schweriner Juden einweihen.

Wie viel Zeit hatten Sie für ihre Familie?

Zu wenig. Aber ich bemühe mich, oft mit ihr zusammen zu sein. Meine Kinder sind beide groß und brauchen mich nicht mehr jeden Tag. Mein Mann und ich treiben viel Sport. Mein Mann ist begeisterter Angler. Ich gehe zum Beispiel auch ins Fitness-Studio.

Was war in diesem Jahr Ihr peinlichster Moment in der Öffentlichkeit?

Beim Empfang des dänischen Kronprinzenpaares im Schweriner Schloss ist mir etwas „Lustiges“ passiert. Als mein Mann und ich in den Saal gehen wollten, stolperte ich und verlor einen Schuh. Mein Mann musste mich auffangen. Gott sei Dank waren die Prinzessin und der Prinz noch nicht da. Wir haben es mit Humor genommen.

Was nehmen Sie sich für das Jahr 2011 vor?

Hoffentlich verbessert sich die wirtschaftliche Situation und es werden dann wieder mehr Arbeitsplätze geschaffen. Desweiteren wäre ich froh, wenn die Steuereinnahmen der Stadt steigen würden. Wir müssen weiter dafür sorgen, dass sich Unternehmen schnell und unbürokratisch ansiedeln können.