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Auch Angehörige entlasten

Die Sozialstation Manke pflegt ab 1. Januar 2015 schwerpunktmäßig demenzkranke Menschen
Geschäftsführerin Dagmar-Dolores Manke (l.) im Gespräch mit ihrer Mitarbeiterin Schwester Gabi Foto: SN live
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Schon seit Jahren kümmern sich die Mitarbeiter der Öffnet externen Link in neuem FensterSozialstation Manke einfühlsam um ihre Kunden. Auch viele an Demenz erkrankte Menschen sind darunter. „Wir haben aber noch Kapazitäten, weitere in unseren Kundenkreis aufzunehmen“, sagt die Geschäftsführerin Dagmar-Dolores Manke. Zudem greift ab 2015 bereits das neue Pflegestärkungsgesetz. Auch in diesem Zusammenhang will der Pflegedienst im kommenden Jahr in der Pflege von Demenzkranken einen besonderen Schwerpunkt setzen.  „Uns geht es auch darum, Angehörige zu entlasten“, sagt Manke.

Dazu hat sie extra ein Team von Pflegekräften aufgebaut. Diese vier Frauen sind speziell geschult im Umgang mit dementen Menschen und werden bewusst nicht im Schichtdienst eingesetzt, sondern arbeiten montags bis freitags. Sie fungieren gleichzeitig als Bezugspersonen für die Kunden, damit haben sowohl die Erkrankten als auch deren Angehörige jeweils eine feste, vertraute Ansprechpartnerin.

Den Mitarbeiterinnen stehen Autos zur Verfügung, so dass sie gemeinsam mit den Kunden unter anderem Einkäufe und Arztbesuche erledigen können. Auch der prämierte „Garten der Erinnerung“ darf genutzt werden. Zudem erweitert die Sozialstation ihr Reiseangebot für die Demenzgruppe. Die Kunden haben dann öfter die Gelegenheit, zusammen mit ihren nächsten Angehörigen Ausflüge zu unternehmen.

Die Geschäftsführerin betont: „Wir pflegen und unterstützen Menschen aller Altersgruppen.“ Zum Beispiel würden pflegebedürftige Kinder gern auch mal außerhalb der üblichen Pflegezeiten stundenweise betreut.