Wirtschaft

Schüler zeigten, was sie können

Jugendliche aus Schwerin, Neuruppin und dem Kreis Ludwigslust-Parchim absolvierten Projekt
Schnappschuss von der Abschlussveranstaltung in Ludwigslust
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Anfang April wurden die Jugendlichen, die 2016 ihre Teilnahme am Programm „Zeig, was Du kannst!“ begonnen hatten, feierlich in Ludwigslust verabschiedet. Es wurde auf die Highlights aus drei tollen Förderjahren zurück- und gemeinsam in die viel versprechende Zukunft der Absolventen geblickt.
Die Coaches, die sie während der gesamten Förderzeit an ihren jeweiligen Schulen in Neuruppin, Schwerin und im Kreis Ludwigslust-Parchim begleitet und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrer individuellen Berufsorientierung unterstützt haben, überreichten die Abschlussurkunden. In der Region wird das Programm von der Drosos Stiftung unterstützt.

Die Projektleiterin Silke Gerstenberger von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft sagt: „‘Zeig, was Du kannst!‘ möchte Jugendlichen unabhängig von ihren Startbedingungen eine Chance auf einen erfolgreichen Berufseinstieg geben. Wir freuen uns daher, dass wir wieder so viele Jugendliche der Region erfolgreich dabei unterstützen konnten, ihren eigenen sie erfüllenden Berufsweg zu gestalten.
„Zeig, was du kannst!“ fördert die Teilnehmer über drei Jahre hinweg: Es setzt im vorletzten Schuljahr an und begleitet die Jugendlichen ein Jahr nach dem Wechsel in die Ausbildung oder auf die weiterführende Schule. So gelingt den Jugendlichen ein erfolgreicher Start in den neuen Abschnitt ihres Bildungsweges.

Zu den Förderinstrumenten gehören halbjährlich Future Camps. Die zweitägigen Workshops haben einen starken Praxisbezug, sie finden in Unternehmen und betrieblichen Bildungszentren statt. Neben Bewerbungstrainings und vereinfachten Assessment-Centern sind Betriebserkundungen fester Bestandteil. Dabei haben die Jugendlichen die Gelegenheit, mit Auszubildenden und Personalverantwortlichen zu sprechen und erhalten Einblicke in verschiedene Berufe.

„Zeig, was Du kannst!“ wendet sich an Schüler der Hauptschule, die etwas erreichen wollen, herkunftsbedingt aber auf ihrem Weg ins Berufsleben Hilfe benötigen. Von 2007 bis 2012 wurde das Projekt mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als Modell erprobt. Mehr als 90 Prozent der Teilnehmer schaffen den direkten Übergang in die Ausbildung oder auf die weiterführende Schule, um den nächsthöheren Schulabschluss zu erreichen.