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„Durchstarten in MV“ wirkt

Berufs- und Zukunftschancen in Mecklenburg-Vorpommern werden wieder besser eingeschätzt
IHK-Hauptgeschäftsführer Andreas Sturmowski (v. li.), Ivonne Pabst von Statistik-Consult und Wirtschaftsminister Harry Glawe stellten im April in Rostock die Ergebnisse der zweiten Schüler-Lehrer-Eltern-Umfrage vor. Foto: WM MV
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Im Rahmen der Fachkräftekampagne „Durchstarten in MV – Dein Land, deine Chance“ wurden Ende letzten Jahres 580 Schüler, 168 Lehrer sowie 249 Eltern zu den beruflichen Perspektiven im Land befragt. „Im Vergleich zur ersten Umfrage 2009 ist ein Umdenken zu erkennen, zu dem sicherlich auch unsere Fachkräftekampagne beigetragen hat. Bei der Berufswahl richtet sich der Blick wieder verstärkt auf heimische Unternehmen“, freute sich Wirtschaftsminister Harry Glawe.

Orientierung und Motivation

Nach zwei Jahren ist 38,1 Prozent der befragten Schüler die Kampagne des Wirtschaftsministeriums und der Industrie- und Handelskammern des Landes durch die Schule, das Internet oder Plakate bekannt. Insbesondere von den Regionalschülern wurde die Kampagne bei der Suche nach einem Arbeits- und Ausbildungsplatz als hilfreich bewertet (38,5 Prozent). Etwa ein Drittel der Schüler, Lehrer und Eltern empfinden Beispielgeschichten anderer junger Menschen mit interessanten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen im Land als motivierend, in MV nach beruflichen Möglichkeiten zu suchen. „Es gibt nach wie vor ein hohes Informationsbedürfnis der Schüler für die Berufswahl“, sagte Harry Glawe. „Wir wollen um jeden jungen Menschen kämpfen, der sich hier eine Zukunft aufbauen möchte. Die Perspektiven und Möglichkeiten, die es im Land inzwischen gibt, müssen wir weiter aufzeigen.“
Hier setzen auch die IHKs in Mecklenburg-Vorpommern an. „Die jüngsten Konjunkturumfragen haben ergeben, dass die Unternehmen als Reaktion auf Fachkräfteengpässe auf den eigenen Nachwuchs setzen und ihre Ausbildung ausweiten wollen“, erklärte Andreas Sturmowski, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Rostock. „Jeder vierte Betrieb will über eine Steigerung der Arbeitgeberattraktivität Fachkräfte gewinnen und halten.“

Zuversicht nimmt zu

Regionalschüler schätzen inzwischen ihre Berufsaussichten häufiger besser ein als noch vor zwei Jahren.
Auch die Eltern (41,2 Prozent, 2009: 33,8 Prozent) und Lehrer (34 Prozent, 2009: 18 Prozent) sehen 2011 für ihre Kinder und Schüler bessere Berufsaussichten im Land als zwei Jahre zuvor. Deutlich weniger Regionalschüler (42,3 Prozent) haben sich 2011 um Ausbildungsplätze in anderen Bundesländern beworben als vor zwei Jahren (50,8 Prozent).
Arbeitsplatzattraktivität und berufliche Aufstiegschancen werden von den zukünftigen Schulabsolventen 2011 durchgängig besser eingeschätzt als 2009. Lediglich die Situation bei den Gehältern und Löhnen wird bei den Regionalschülern schlechter bewertet (-8,3 Prozent zu 2009). Bei den möglichen Wegzugsgründen ging insbesondere die Befürchtung, keinen Ausbildungsplatz zu bekommen, sichtbar zurück (Gymnasiasten von 71,6 Prozent auf 59,6 Prozent, Regionalschüler von 72,5 Prozent auf 65,3 Prozent).
„Wir sind auf dem richtigen Weg, aber – wie die Umfrage auch zeigt –  noch nicht am Ziel. Wer Ausbildungsplätze passend besetzen will, braucht Initiative, Ideen, attraktive Angebote, ein gutes Betriebsklima und nicht zuletzt eine konkurrenzfähige Vergütung“, appellierte der Minister mit Nachdruck an die Unternehmen.

Mehr Informationen auch auf:
www.durchstarten-in-mv.de
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DurchstartenInMV
www.twitter.com/
Fachkraefte_MV w

www.Durchstarten-in-MV.de
Seit ihrem Start im Oktober 2009 informierten sich mehr als 143.000 Besucher über die Kampagne im Internet. Im Azubi-Atlas der Seite www.durchstarten-in-mv.de sind mehr als 1.000 Unternehmen und rund 300 Berufsbilder des Landes verzeichnet.
Zwei Schulberater sind im Auftrag der Kampagne unterwegs und können in die Schulen eingeladen werden. Auf Berufsmessen und Ausbildungsveranstaltungen aller Art suchen Promoter in auffälligen Kampagnenkostümen auch künftig den direkten Dialog mit Jugendlichen. Auf der Internetseite werden laufend neue „Durchstarter“ des Landes vorgestellt. Die Kampagne wird unterstützt aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).