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Der Wald ist wertvoll

Crivitzer Gymnasiasten eröffneten selbst gestalteten Indoor-Lehrpfad
Detailreiche Modelle geben Einblick in das Ökosystem Wald; im Hintergrund der über fünf Meter hohe Buschstaben-Baum. Foto: Jürgen Kramer
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Begonnen im „Internationalen Jahr des Waldes 2011“, angeknüpft an das Projekt „Bäume für die Mongolei“ haben Schüler des Gymnasiums unter der Leitung der Fachlehrerinnen  Christine Detenhoff und Doreen Kaltenstein zwei Jahre gestrichen, gebastelt, geklebt sowie zusammengefügt, was zusammen gehört. Und was sie da geschaffen haben, kann sich sehen lassen: ein 5,30 Meter hoher und 3,90 Meter breiter Baum aus sage und schreibe 1.300 Holzbuchstaben. Der Text umschreibt den Wert eines Baumes und beim Lesen wird sehr schnell klar, welche Bedeutung Bäume für die Umwelt haben und was es hieße, wenn man diesen Baum z.B. für eine neue Garage fällen würde. Komplettiert wird dieser lebensgroße Buchstabenbaum durch fünf gebastelte Landschaftsmodelle, die die Bedeutung des Waldes darstellen. Er ist Wind-, Lärm- Lawinen- und Erosionsschutz, er erzeugt lebensnotwendigen Sauerstoff und bindet giftiges Kohlenstoffdioxid. Der Wald liefert viele Rohstoffe, schafft Arbeitsplätze, bietet Lebensraum für Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen. Für uns Menschen ist er Erholungs- und Entspannungsort.
Viele Sponsoren halfen bei der finanziellen Umsetzung, die Schüler erwirtschafteten mit kreativen Engagement Geld für ihr Projekt. Enststanden ist ein Waldlehrpfad, der für viele kommende Schülergenerationen im Sozialkunde-, Biologie-, Philosophie- oder  Geographie-
unterricht genutzt werden kann. Dafür hat das Gymnasium Crivitz bereits einen zweiten Preis der „Bundesstiftung Umwelt“ gewonnen. D. Kaltenstein/Ch. Detenhoff