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Schneller und entspannter

Noch bessere Versorgungsqualität und Patientensicherheit dank neuem Computertomographen
Die Medizinisch-Technischen Röntgenassistentinnen (MTRA) Sandra Rohde, Anja Zillmann und der Leiter der Fachabteilung für Radiologie Dr. med. Gerd Schreiter mit dem neuen CT. Foto: Jenny Thoma/MediClin
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Im Öffnet externen Link in neuem FensterMediClin-Krankenhaus am Crivitzer See wurden mehrere hunderttausend Euro in neue Medizintechnik investiert. Damit wird die modernste Röntgentechnik dem Leis­tungsspektrum der Akut-Einrichtung gerecht und die Versorgungsqualität und Patientensicherheit kontinuierlich verbessert. Seit einem Monat ist der neue Computertomograph (CT) in der Fachabteilung für Radiologie im Einsatz.

Der inzwischen zwölf Jahre alte CT, der eine Spirale mit einer Schicht des menschlichen Körpers aufzeichnen konnte, musste einem hochmodernen Nachfolgegerät weichen. Das neue Gerät ermöglicht es, eine Spirale mit bis zu 16 Schichten des Körpers parallel aufzuzeichnen und anschließend als Bilder am Computer darzustellen.

Dr. Hans-Heinrich Uhlmann, Geschäftsführer Krankenhauses Crivitz, sagt: „Der CT, welchen wir bisher im Einsatz hatten, ist noch immer in Takt und voll funktionsfähig, allerdings wird er dem breiten Leistungsspektrum, welches wir in unserem Haus anbieten, nicht mehr gerecht.“

Ab sofort können Untersuchungen vorgenommen werden, die bisher in der MediClin-Einrichtung nicht möglich waren, zum Beispiel das Messen der Knochendichte oder die Darstellung von Blutgefäßen. Dabei ist die Strahlendosis während der Untersuchungen für die Patienten bis zu einem Drittel geringer als zuvor. Die Bilder haben eine deutlich höhere Qualität und sind aussagefähiger, um einen Befund erheben zu können.

Das neue CT-Gerät ermöglicht nicht nur eine bessere Versorgungsqualität durch die Ärzte, sondern macht die gesamte Untersuchung für den Patienten auch sicherer, schneller und ent­spann­ter. Dr. med. Gerd Schreiter, Leiter der Radiologie, erläutert: „Bei unserem alten CT musste der Patient beispielsweise bei der Untersuchung der Lunge 40 Sekunden lang die Luft anhalten. Dass dies selbst für junge Menschen schon eine Herausforderung ist, kann jeder durch einen Selbsttest erfahren. Wenn dann zwischendurch geatmet wurde, kam es zu Unschärfe in den Bildern. Beim neuen Gerät muss der Patient lediglich zwölf Sekunden die Luft anhalten für perfekte Bildqualität und die gesamte Untersuchung ist somit zukünftig deutlich weniger anstrengend.“

Vor dem Einbau und der Inbetriebnahme des neuen, 200.000 Euro teuren medizinischen Gerätes, mussten noch rund 20.000 Euro in Umbaumaßnahmen der dafür vorgesehenen Räumlichkeiten investiert werden, unter anderem für das Aufstocken des Fundamentes sowie den Einbau einer Klimaanlage.

Übrigens: im MediClin-Krankenhaus am Crivitzer See jeden 1. Dienstag im Monat, 18.30 Uhr, Kreißsaal-Führung