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Rechtzeitig impfen

Vor einer Fernreise muss rechtzeitig an den Pieks gedacht werden
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Jeder dritte Fernreisende aus Mecklenburg-Vorpommern lässt sich gegen alle Krankheitserreger im Urlaubsgebiet impfen. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag einer Krankenkasse. Aber nur knapp die Hälfte aller Befragten schützt sich durch Impfungen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung im Reisegebiet sehr hoch ist.
Fünf Prozent der Fernreisenden aus dem Nordosten lassen sich laut Umfrage grundsätzlich nicht extra impfen. Doch: Je entlegener das Urlaubsziel, desto wichtiger ist die Gesundheitsvorsorge. Viele Krankheiten sind auf anderen Kontinenten deutlich weiter verbreitet als in Europa – zum Beispiel Hepatitis, Typhus und Tollwut in Afrika, Asien und Südamerika. Fernreisende sollten sich vergewissern, ob die in Deutschland üblichen Schutzimpfungen wie zum Beispiel Diphtherie und Tetanus (Wundstarrkrampf) bei ihnen noch wirksam sind.

Beim Impfen gilt: je früher, desto besser. Denn einige Impfungen erfordern mehrere Spritzen nach festem Zeitplan, bis sie bestmöglich schützen. Außerdem vertragen sich manche Wirkstoffe schlecht miteinander, so dass bei mehreren Impfungen ein mehrwöchiger Abstand notwendig sein kann.