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Neurologische- und Muskelerkrankungen rechtzeitig behandeln

Rollstuhl- und Hilfsmitteltechnik hat riesige Sprünge gemacht
Rollstühle der Firma „Permobil“ zählen heutzutage zu den wahren Verwandlungskünstlern. Torsten Zelck vom Sanitätshaus Kowsky hat einen Stuhl in eine Stehhilfe verwandelt.
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Erkrankungen wie Multiple Sklerose, ALS, Muskeldystrophien, Ataxie oder Athetose verlaufen oft schleichend und über Jahre. „Wichtig ist, dass die Krankheit rechtzeitig behandelt wird“, sagt Jan Friedrich, der sich beim Sanitätshaus Kowsky seit langem um die Schwerstbehinderten- Beratung kümmert. Außerdem engagiert sich das Sanitätshaus Kowsky seit 20 Jahren im DMSGVerband Mecklenburg-Vorpommern. Die Chefin Sybille Koppelwiser selbst leitet seit über 10 Jahren den Förderkeis. Daher ist das Sanitätshaus ein kompetenter Partner, wenn es um Muskelerkrankungen geht. „Es gibt heutzutage ganz viele Möglichkeiten, die Mobilität zu erhalten“, weiß Jan Friedrich. „Ob vom Joystick bis zur Augenlidsteuerung - den technischen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.“
Wichtig sei, dieses sensible Thema langsam anzugehen. „Bei der Begegnungen mit den Patienten in ihrer häuslichen Umgebung versuchen wir herauszufinden, wie viele Stunden sie im Rollstuhl verbringen, wie die häusliche Situation aussieht, die Freizeit, der Transport (Schulbus), der Arbeitsplatz oder das Heim. Erst dann lässt sich der geeignete Rollstuhl finden und erproben.“ Geraten sei zudem, die Kostenscheu zu überwinden und nicht gleich als erstes danach zu fragen.
„Es geht erst einmal darum, die Mobilität zu erweitern. Später ist man sich und den anderen dankbar, diesen Schritt gegangen zu sein.“