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14.01.2014

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Dem Leben wieder zuhören

Bei Blümchen+Gerland Hörakustik findet sich für jedes Ohr die passende Unterstützung
Kleine Technik mit großer Wirkung: Die Gesellinnen Liane Reumann, Manuela Nehls und Meisterin Annett Blümchen (v.l.) präsentieren vier von etlichen Geräten, die besseres Hören möglich machen.
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Wenn die Baustelle dröhnt, der Verkehr brummt, die Menschen durcheinander reden – dann kann ein bisschen weniger Lautstärke schon eine Erleichterung sein. Und man kann sich dran gewöhnen, an diese Ruhe, hat sie sich einmal eingeschlichen. Was es bedeutet, plötzlich wieder ganz normal hören zu können, das erleben Hör-
akustik-Meisterin Annett Blümchen und ihr Team jeden Tag. Gerade ältere Menschen täten sich schwer, sich wieder mit diesem „überlauten“ Alltag anzufreunden, sagt sie. „Je länger der schwerhörige Zustand andauert, desto schwieriger ist die Eingewöhnung. Aber es ist immer möglich und wir finden gemeinsam für jeden das passende Gerät.“
Im ständigen Kontakt mit ihren Kunden und dem handwerklichen Anspruch ihres Berufes hat Annett Blümchen ihre Erfüllung gefunden. Seit 20 Jahren findet sich ihr Fachgeschäft für Hörakustik in Schwerin, seit zehn Jahren hinter dem kleinen Schaufenster in der Mecklenburgstraße 32. So wie sich seitdem die Technik von stets hautfarbenen, relativ unförmigen Gerätschaften hin zu kleinen Wunderwerken der Akustik in den unterschiedlichsten Designs
entwickelt hat, so ist auch der Kundenkreis nicht mehr nur der, der er früher war. „Ein Hörschaden wird heute deutlich besser von der Gesellschaft akzeptiert als noch vor ein paar Jahren“, meint die Hörakustikerin. Zwar sei der Status eines Hörgerätes noch längst nicht mit der Normalität zum Beispiel einer Brille zu vergleichen. Dennoch: Wer schlecht hört, nimmt die Behandlung heutzutage schneller in Angriff als früher. „Deshalb ist auch der Anteil jüngerer Menschen größer geworden“, hat Annett Blümchen beobachtet. „Die Technik ist heute so weit fortgeschritten, dass man sagen kann, es muss niemand mehr schlecht hören und es bedeutet keinerlei Einschränkung mehr, ein Hörgerät zu tragen.“ Die modernen Helfer im Ohr lassen sich auf unterschiedliche Umgebungssituationen einstellen, zum Teil geht das sogar automatisch. Die Absicherung des gesunden Hörens ist dabei eine Leistung der Krankenkasse, zusätzlicher Komfort – wie überall – eine Frage der persönlichen Zuzahlung. „Aber seit November 2013 gelten neue Verträge, nach denen die Kassen jetzt bis zu einem Betrag von etwa 700 Euro die Kosten übernehmen“, weist Frau Blümchen auf eine enorme Verbesserung für Patienten hin. Nach dem Gang zum HNO-Arzt und dem Rezept für ein Hörgerät beginnt für sie und die beiden Höraktustik-Gesellinnen Manuela Nehls und Liane Reumann die Anpassung gemeinsam mit dem künftigen Träger. Die individuellen Ansprüche an den Hör-Alltag werden genau abgeklärt und die verschiedensten Geräte wochenweise ausprobiert, so lange, bis das passende gefunden ist. Genau das zeichnet ein echtes Fachgeschäft aus. Ein kostenloser Hörtest ist hier übrigens immer möglich, egal ob schon Handlungs-
bedarf besteht oder nicht.


Blümchen+Gerland Hörakustik Mecklenburgstraße 32
Telefon (0385) 5572662
www.hoerakustik-schwerin.de