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Weiter steigende Auftragszahlen

Niedrige Hypothekenzinsen und die sich erholende Wirtschaft kurbeln Eigenheimbau an
Ob Großprojekt oder Renovierung der eigenen vier Wände - die Deutschen investieren wieder mehr in den Neu- oder Ausbau ihrer Immobilien.
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Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind im September 2010 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum September 2009 preisbereinigt um 1,1 Prozent gesunken. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 1,2 Prozent zu, im Tiefbau dagegen um 3,2 Prozent ab.
Der Gesamtumsatz belief sich im September 2010 auf rund 8,3 Milliarden Euro und stieg damit gegenüber September 2009 um 1,6 Prozent. Ende September 2010 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 714 000 Personen tätig; das waren etwa 12 000 Personen weniger als ein Jahr zuvor (- 1,7 Prozent).
Nach Einschätzung der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende e.V. (München) bestätigt sich hiermit der Trend der Vormonate. Besonders im Bereich des Hochbaus sind  seit geraumer Zeit kontinuierlich steigende Auftragszahlen zu verzeichnen. Florian Haas, Vorstand der Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende: „Niedrige Hypothekenzinsen sind ein guter Nährboden, um den Traum vom Eigenheim zu realisieren. Hinzu kommen die Entspannung auf dem Arbeitsmarkt sowie die derzeit wachsende Wirtschaft in Deutschland. Gute Voraussetzungen, um die Nachfrage im Hochbau weiterhin auf hohem Niveau zu halten“, so Florian Haas.
Kumuliert über die ersten neun Monate des Jahres 2010 stiegen die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 2,3 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten 2009. Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug im Zeitraum Januar bis September 2010 insgesamt 56,2 Milliarden Euro. Er lag damit um 4,0 Prozent unter dem Niveau der ersten neun Monate 2009. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 1,2 Prozent gesunken.