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Leo sagt ...

Bunte Geschenke
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Ich freu mich so. Gleich zweimal wurde ich beschenkt. Vom Theater ist die Verpackung entfernt worden. Und das ocker-, beige- oder hellgelbfarbene Gebäude ist wirklich eine Pracht. Es muss doch nicht immer weiß sein. Das haben wir – ich weiß es nur vom Hörensagen, denn da bin ich noch nie gewesen – ja schon am Arsenal gesehen. Was haben alle gemeckert: Das Arsenal war immer weiß, ocker geht gar nicht. Doch, es war schon mal so, und es geht. Wie das Theater. Ich freu mich über die gelungene Kosmetik. Und hoffe, dass mir vielleicht auch in nicht allzu langer Zeit jemand eine schicke Farbe verpasst. Mein Hinterhaus wird ja auch gerade schön gemacht. Und auch hier am Museum finden wir wieder diese gelbliche Färbung.

Aber das wäre ein Geschenk der Zukunft. Schon jetzt wurde mir ein weiteres vor die Nase gestellt. Es ist grünlich und heißt Paul Friedrich. Der war mal Großherzog und hatte 1837 seine Residenz von Schwerin nach Ludwigslust verlegt. Was wäre ohne ihn aus uns geworden? Ich will es gar nicht wissen. Wahrscheinlich eine Schnarchstadt, in der um 19 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden.

Der Paul ist zwar noch in der Kiste, aber schon jetzt leistet er mir Gesellschaft. Zusammen freuen wir uns schon darauf, dass es im nächsten Jahr, wenn mein Alter Garten saniert ist, hier richtig bunt wird. Dann wird vor uns ein Zirkuszelt aufgebaut und die Leute strömen herein, um den „Bajazzo“ zu sehen und zu hören.

Euer Museums-Löwe