Stadt

Dom Feiert 850 Jahre

Gotische Kathedrale ist das älteste Bauwerk der Stadt
Prägt den Blick auf die Altstadt: der Schweriner Dom.
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Wer sich Schwerin nähert, sieht ihn schon von weitem: den Dom mit seinem hoch aufragenden Turm. Während letzterer zu den jüngsten Bauteilen des mittelalterlichen Gebäudes zählt, reicht die Geschichte der Kathedrale selbst bis ins 12. Jahrhundert zurück. Im September 1171 wurde auf einer kleinen Erhebung in der heutigen Altstadt Domweihe gefeiert – ein Akt, an dem Stadtgründer Heinrich der Löwe persönlich teilnahm. 2021 jährt sich diese Weihe zum 850. Mal – und die Domgemeinde plant aus diesem Anlass ein ganzes Festjahr rund um den Dom.

Das beginnt auch gleich mit einem Ereignis für alle – einem Foto- und Malwettbewerb, in dem es darum geht, Schwerins ältestes Gebäude in szene zu setzen. Im Internet unter www.dom-schwerin.de finden Kreative alle weiteren Angaben.

Mit der Geschichte der Stadt ist der Dom aufs Engste verbunden. Kaum gebaut, war er bald schon wieder zu klein. Denn als Graf Heinrich von Schwerin mit einer Heilig-Blut-Reliquie von einem Kreuzzug zurückkehrte, sprach sich dies unter Wallfahrern schnell herum und der Dom musste wachsen, um den Pilgerstrom aufzunehmen. Bereits ab dem 13. Jahrhundert wurde ein gotischer Neubau errichtet.
Im 19. Jahrhundert wuchs der Dom dann noch einmal in die Höhe. Der Turm, übrigens der höchste Kirchturm Ostdeutschlands, entstand zwischen 1889 und 1893.