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Die Dreigroschenoper

von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik) unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann
„Und der Haifisch, der hat Zähne ...“ Wohl jeder kennt die Moritat von Mackie Messer. Bei den Schweriner Schlossfestspielen 2026 lockt auch der Rest der Geschichte: Mit der „Dreigroschenoper“ lädt das Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters ins Theaterzelt am Küchengarten ein. Premiere ist am 19. Juni.
Zwielichtige Gestalten, korrupte Polizisten, Bettlerkönige – im verruchten Londoner Stadtteil Soho hat sich Jonathan Peachum ein gut laufendes Imperium aufgebaut. Selbst die Not der Elendsten der Elenden nutzt der Geschäftsmann geschickt zu seinem eigenen Vorteil. Doch nun ist sein Bettlergewerbe bedroht. Denn seine Tochter Polly hat sich ausgerechnet mit dem berüchtigten, doch aalglatten Gangster Macheath, genannt Mackie Messer, verlobt. Dessen Verbrechen könnten nun ungewollte Aufmerksamkeit auf Peachums Machenschaften lenken und so plant er, den Gangster aus dem Weg zu räumen.
Mit ikonischen Liedern und Sätzen, die unter die Haut gehen, schufen Bertolt Brecht und Kurt Weill 1928 mit ihrer „Opernparodie“ einen Welterfolg über den Menschen im modernen Kapitalismus. Fast hundert Jahre später beweist diese spitze und amüsante Sozialkritik mehr Aktualität denn je.
Als spartenübergreifendes Projekt mit Musiker:innen der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin, mit Songs wie der Moritat von Mackie Messer, Seeräuber-Jenny und dem Kanonen-Song, mit Jazz, Blues und einem spielstarken Schauspiel-Ensemble inszeniert Regisseur Patrick Wengenroth Die Dreigroschenoper für den Schweriner Theatersommer im Zelt.
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