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Kunst „Hinter Gittern“

„Höflich“: Installationen in den Höfen der Stadt als Teil des Kultursommers
Ein Ort zum Ausspannen, Kinderspielplatz und Kunst: Weidenkunst von Berit Ida im Pfarrhof der Schelfkirche
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Höflich geht es zu. Moderne Kunst weiß zwar durchaus zu provozieren, der Name für die „Offenen Höfe“, die sich innerhalb des diesjährigen Kultursommers sich dem Publikum präsentieren, spielt mit der Doppeldeutigkeit. „Das Schloss als Aushängeschild Schwerins hat bei der Namensgebung natürlich mit eine Rolle gespielt“, erzählt Coco Radsack.

Vom Kontor in der Puschkinstraße aus, das als heimliche Zentrale der Aktion gilt, steuert sie „Höflich“. „Unsere Idee war es verrückte Schweriner Menschen mit verrückten Künstlern der Stadt und des Landes zusammenzubringen“, sagt die Künstlerin. Dabei half der Ansatz, dass man statt einer größeren finanziellen Unterstützung für ein Kunstprojekt viele für wenig Geld realisierte. Gemeinsam mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt ist so ein Rundgang entstanden, der sich nicht nur auf die Altstadt beschränkt, sondern auch Plätze auf dem Dreesch und in Mueß sowie in Medewege einbezieht.

Viele der Höfe liegen versteckt und erwachen so aus ihrem Dornröschenschlaf. Das gilt für den Kreuzgang, von dem man durch die Gitterstäbe Scherbenmosaike im Domhof betrachten kann ebenso, wie für den versteckten Hof hinter dem Textilkombinat in der Friedrichstraße.

„Höflich“ im Rahmen des Schweriner Kultursommers
noch bis zum 10. September 2011
Infos unter www.schwerin.de