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Dennoch „gutes Ergebnis“

Schlossfestspiele geringer besucht als 2014, Intendant trotzdem zufrieden
Szene aus der Schlossfestspiele-Oper „La Traviata“ Foto: Silke Winkler
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Rund 28.000 Besucher kamen zu den 23 Vorstellungen von Giuseppe Verdis „La Traviata“ auf den Alten Garten, der diesjährigen Schlossfestspiele-Schwerin-Oper. Das sind nicht so viele, wie man es beim Opens external link in new windowMecklenburgischen Staatstheater erwartet hatte. Dessen Generalintendant und Geschäftsführer Joachim Kümmritz sagt: „Wir hatten mit über 30.000 Besuchern gerechnet, aber das Wetter war uns in diesem Jahr nicht wohl gesonnen. Nach einer traumhaft schönen Premiere am lauen Sommerabend, folgte eine extrem wechselhafte Witterung mit Stürmen und Gewittern über Wochen. Das hat sich sehr negativ auf den spontanen Kartenkauf ausgewirkt.“ Zudem mussten zwei Vorstellungen nach der Pause abgebrochen werden. Das sei so in den Vorjahren nicht vorgekommen, sagt Kümmritz.

Auch die Gesamtbesucherzahl der Spielzeit 2014/2015 am Mehrspartenhaus liegt laut vorläufiger Bilanz mit insgesamt knapp 180.000 Theaterbesuchen leicht unter der aus  der Spielzeit 2013/2014.
„Zum überwiegenden Teil sind das die Besucher, die uns bei den Schlossfestspielen fehlten. Wenn man bedenkt, dass wir in der Spielzeit 14/15 aufgrund von Einsparmaßnahmen insgesamt fast 190 Vorstellungen weniger gespielt haben, kann man immer noch von einem guten Ergebnis sprechen“, schätzt der Generalintendant ein.