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Powergemüse Kohl

Die klassischen Kohlsorten gehören regelmäßig auf den Speiseplan
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Wer sich in den Wintermonaten vitaminreich und kalorienarm ernähren möchte, muss jetzt nicht nur zu exotischen Früchten und Gemüse greifen. Die heimische Natur bietet gesunde Alternativen für den Speiseplan.
Ein Geheimtipp für Gesundheits- und Figurbewusste: Kohl, gleich ob Blumenkohl, Weiß-, Rot-, Spitz- oder Chinakohl, Rosen- oder Grünkohl, Brokkoli oder Wirsing.  An den Weihnachtstagen ist Rot- oder Grünkohl nicht von den hiesigen Mittagstischen wegzudenken. Aber die anderen Sorten sind genauso wichtige Vitaminlieferanten. „Dabei sollte sich niemand von dem typischen Geruch abschrecken lassen, denn Kohl ist ein echtes Powerpaket an gesunden Inhaltsstoffen“, sagt Ronny Schomann der KKH-
Allianz.
Neben Vitamin B, E, K und Provitamin A, Ballaststoffen, Mineralstoffen wie Kalium und Kalzium sowie seltenen Spurenelementen wie Mangan und Selen ist vor allem sein hoher Gehalt an Vitamin C bedeutsam. „Bereits im 15. und 16. Jahrhundert beugten Seefahrer mit dem regelmäßigen Verzehr von Weißkohl in Form von Sauerkraut der gefürchteten Vitamin C-Mangelkrankheit Skorbut vor“, erzählt Schomann. Das wohl bekannteste, lebenswichtige Vitamin steuert etliche Stoffwechselprozesse, stärkt beispielsweise das Immunsystem und schützt vor Zellschädigungen durch freie Radikale.
Ob Grünkohl mit Pinkel, Blumenkohlgratin oder Rotkohlbeilage zu Rindsrouladen: Entscheidend ist, das Wintergemüse schonend und nicht zu lange zu garen. Denn: Bei Vitamin C handelt es sich um ein hitzeempfindliches Vitamin. Mit einer Portion Kohl (ca. 200 g) lässt sich mühelos der Vitamin C-Tagesbedarf des Körpers decken. Wer unter Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen oder einer Infektion leidet, stark raucht oder auch Hochleistungssport betreibt, sollte daran denken, dass sein Vitamin C-Bedarf individuell erhöht sein kann.