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In eigener Wohnung alt werden

So wird das Zuhause auf die Bedürfnisse angepasst
Sie haben das Projekt Musterwohnung auf dem Großen Dreesch angepackt: Peter Glück und Madlen Röstel von der Volkssolidarität, Anika Piontek, Pflegedienstleiterin der Pflegefüchse, und Torsten Zelck, Rehaberater der Firma Kowsky (v.?l.). Foto: Kowsky
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Das klingt erst mal gut: Alten-WG, Mehrgenerationenhaus oder Seniorenstift. Doch die meisten älteren Menschen ziehen die eigenen vier Wände vor. Hier wollen sie so lange wie möglich bleiben. Dank mobiler Pflegekräfte und einer individuellen Wohnraumanpassung gelingt das den meisten heutzutage auch recht gut.

Torsten Zelck, Wohnraumberater vom Opens external link in new windowSanitätshaus Kowsky, sagt: „Die Möglichkeiten, die eigene Wohnung im Alter so anzupassen, dass man sich sicher fühlt, sind vielfältig. Mitunter reichen schon kleine Veränderungen aus, wie beispielsweise eine hellere Glühlampe, ein Badewannengriff oder das Entfernen der Türschwelle.“
Was alles machbar ist, zeigt die frisch eröffnete Musterwohnung auf dem Großen Dreesch. Sie befindet sich im Erdgeschoss des Hochhauses Friedrich-Engels-Straße 40 und wurde von Die Pflegefüchse eingerichtet, einem ambulanten Pflegedienst der Volkssolidarität.
In dieser Wohnung wird es künftig Beratungen geben, bei denen die Pflegefüchse ihre Leistungen rund um die häusliche Pflege vorstellen.

Parallel dazu möchte Torsten Zelck in der Musterwohnung zeigen, was möglich ist. „Wir fragen die älteren Herrschaften und Rollstuhlfahrer vor allem nach Stolperfallen und der sicheren Benutzung von Dusche oder Badewanne. Wir loten verständnisvoll aus, welche konkreten Probleme schon aufgetreten sind und welche gesundheitlichen Probleme zu Einschränkungen führen.“