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Ein Blumenmarkt, das wär's

Bertha Klingberg, wohnhaft auf dem Bertha-Klingberg-Platz, hat immer ein Auge auf die Spaziergänger auf dem ehemaligen Buga-Gelände.
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Wie einsam fühlt man sich auf einem so großen Platz, der auch noch den eigenen Namen trägt?

Na ja, die Wintermonate haben sich schon etwas gezogen. Aber wenn das Wetter mitgespielt hat, haben sich ja doch ein paar Schweriner und Touristen in meine Ecke verirrt und mal bei mir vorbeigeschaut. Aber: Wenn wir vielleicht einmal im Jahr einen Blumenmarkt hier hätten, das würde mir schon gefallen. Sie hatten in der jüngsten Vergangenheit ja etwas zu leiden.

Vandalen haben Sie alles andere als verschönert, der Vogel von Ihrer Gießkanne ist verschwunden. Können Sie den Ordnungshütern eigentlich sachdienliche Hinweise geben? Wer war das?

Ich bin ja nicht die mehr die Jüngste. Leider kann ich auch nicht wirklich die Täter beschreiben. Es ging auch alles recht schnell.

Nach der Bundesgartenschau gibt es den Schweriner Gartensommer. Wie gefällt der Ihnen eigentlich?

Ich finde das als Weiterführung der so erfolgreichen Gartenschau sehr gelungen und toll. Aber mehr Prominente könnten sich hier schon sehen lassen. Ich wäre ja auch dabei, wenn ich von meiner Bank hier hochkäme.

Zitat: "Schwerin ist für mich...... ein bisschen wie meine Blumensträuße:
farbenfroh, leuchtend und lebendig.“ (Bertha Klingenberg)

Apropos Bank. Würden Sie eigentlich lieber woanders sitzen?

Zeitlebens war ich auf dem Schlachtermarkt zu finden. Der Platz hätte mir natürlichauch gefallen. Aber hier ist es auch sehr angenehm.

Was sagen Sie eigentlich zu der aktuellen Diskussion über die Tempo 30-Zone in der Stadt?

Ich bin natürlich dafür. Ich war immer mit dem Fahrrad unterwegs und habe sowieso nie eine höhere Geschwindigkeit erreicht. Außerdem konnte ich so immer den Schlaglöchern ausweichen. Die haben mich nicht weiter gestört, ich bin immer drumherum gekommen.