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Nachdenken über Demokratie

„Demokratie, Freiheit, Europa. Konrad Adenauer“. Das ist der Name einer Wanderausstellung, die vom 1. bis 20. Juni im Haupteingangsbereich der Marienplatz-Galerie zu sehen ist.
Konrad Adenauer war der erste Bundeskanzler der jungen Bundesrepublik Deutschland. Der Christdemokrat hatte das Amt zwischen 1949 und 1963 inne und gehörte bis zu seinem Tod 1967 dem deutschen Bundestag an. In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag Adenauers zum 150. Mal. Für die Stiftung „Bundeskanzler-Adenauer-Haus“ ist das ein Anlass, die Bedeutung des Politikers für die deutsche Demokratie zu reflektieren – die dazu entstandene Wanderausstellung wird nun auch in Schwerin gezeigt. Sie lädt dazu ein, Leben und Politik des Gründungskanzlers zu entdecken. Mitmachstationen lassen Geschichte lebendig werden und regen zum Nachdenken über Demokratie, Freiheit und Europa an.
Ein kurzer Film gibt am Anfang einen biografischen Überblick über Adenauers Leben. Er wurde am 5. Januar 1876 in Köln geboren. Bis 1933 war er Oberbürgermeister von Köln, bevor er während der Nazizeit aller seiner Ämter enthoben und zeitweise inhaftiert wurde. Adenauers Zeit in der Kölner Kommunalpolitik und als Oberbürgermeister sowie seine Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus werden thematisiert.
Weitere Bereiche widmen sich dem Aufbau der Demokratie in Westdeutschland nach 1945, den politischen Entscheidungen zur sozialen Marktwirtschaft und dem Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus in der Gesellschaft, außerdem der Außen- und Deutschlandpolitik im Kontext des Kalten Krieges und Adenauers Bemühungen um Aussöhnung mit Israel und Frankreich. Die letzte Station steht dann ganz unter dem Motto „Demokratie zum Mitmachen“ und schlägt so den Bogen aus der Adenauerzeit in die Gegenwart.
www.marienplatz-galerie.de





