Kultur

Schwerin historisch

Im Säulengebäude Ausstellung zu unserer Stadt im 19. Jahrhundert
Im „Sommermuseum“ sind viele mehr oder weniger interessante Exponate zu sehen.
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Bis in den frühen Herbst hinein kann noch das Mitte August eröffnete „Sommermuseum“ im Säulengebäude auf dem Markt besucht werden. Die dortige Ausstellung, die durch das Kulturbüro und die Museen der Landeshauptstadt Schwerin initiiert wurde, widmet sich thematisch einer wichtigen Epoche in der Stadtgeschichte Schwerins – dem 19. Jahrhundert.

Neben Stadtansichten und dem gerade erst restaurierten Gemälde der Jacht „Alexandrine“ sind unter anderem Silberschmiedearbeiten, eine Hofuniform sowie das vielen noch aus dem Polytechnischen Museum bekannte Modell der Eisenbahn „Friedrich Franz“ zu sehen. Zusammen können ungefähr 150 Exponate aus den Depots der stadtgeschichtlichen Sammlung besichtigt werden.

Der Kurator der Ausstellung Jakob Schwichtenberg sagt: „Die Idee zum ‘Sommermuseum‘ entstand ganz spontan, weil plötzlich das Säulengebäude durch einen nicht vorhersehbaren Leerstand mitten im Sommer für Ausstellungszwecke zur Verfügung stand.“ Möglich gemacht haben die Ausstellung aber vor allem mehr als sechzig freiwillige Helfer sowie eine Reihe von Sponsoren.

Bis einschließlich 29. September können die Exponate täglich von 12 bis 17.30 Uhr betrachtet werden. Der Eintritt ist frei. Es wird jedoch um Spenden gebeten.

Anschließend wird das „Sommermuseum“ mit seinen wichtigsten Ausstellungsstücken ins Schleswig-Holstein-Haus umziehen, um dort eine Zusatzausstellung als Angebot für geh-, seh- und hörbehinderte Menschen zu zeigen – voraussichtlich 6. bis 8. Oktober.