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Schlossfestspiele noch bis 20. Juli

„Anatevka“ auf dem Alten Garten, „Cyrano de Bergerac“ im Schlossinnenhof
Szene aus „Anatevka“: Milchmann Tevje (r.) wagt ein Tänzchen.
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Die Schlossfestspiele Schwerin haben begonnen – und nicht mehr lange, dann sind sie für dieses Jahr auch schon wieder Geschichte, aber bis dahin ist noch in mehreren Vorstellungen Musikgenuss höchster Qualität zu erleben: Das Musical „Anatevka“ wird auf dem Alten Garten aufgeführt. Aber nicht nur das: Im Schlossinnenhof läuft das Schauspiel „Cyrano de Bergerac“.
„Anatevka“ ist ein fiktives Dorf zwischen jüdischen Traditionen und einer ungewissen Zukunft. Hier leben seit langer Zeit polnische Juden in unmittelbarer Nachbarschaft zu russisch-orthodoxen Christen und versuchen ihren einfachen Alltag zu meistern, so auch der verschmitzte und lebenskluge Milchmann Tevje, der dann und wann von einem kleinen Vermögen träumt („Wenn ich einmal reich wär‘“). Für seine heiratsfähigen Töchter versucht er einen passenden Ehemann zu finden; jedoch haben diese ihre ganz eigenen Vorstellungen von ihrem Zukünftigen und wirbeln so alles kräftig durcheinander.
„Cyrano de Bergerac“, gespielt von Martin Brauer, will das Herz der angebeteten Roxane er­obern. Im Fechten kann ihm niemand das Wasser reichen, aber in Liebesdingen fehlt ihm der Mut, denn er hat eine riesengroße Nase. Der hübsche Christian, der Roxane ebenfalls anbetet, ist dagegen überhaupt nicht von Selbstzweifeln gequält, aber ihm fehlen die Worte, um seine Gefühle auszudrücken. Und so wird Cyrano zum ersten Ghostwriter der Geschichte, der seine Liebesbriefe im Namen des Konkurrenten schreibt.
„Anatevka“ und „Cyrano de Bergerac“ werden am 20. Juli zum letzten Mal aufgeführt. Unter der Adresse www.schlossfestspiele-schwerin.de gibt es Tickets und alle weiteren Informationen.

www.schlossfestspiele-schwerin.de