Kultur
Menschen und Meer

„Arbeiter des Meeres“ heißt eine Ausstellung, die bis zum 25. Mai im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus zu sehen ist. Sie zeigt mehr als 100 Fotografien des Hannoveraners Rolf Nobel, der mit seinen Bildern Menschen zeigt, die am und auf dem Meer arbeiten. Die Liebe zum Meer hat Nobel von seinem Vater. Der arbeitete Anfang der 60er Jahre als Schauermann im Hamburger Hafen und entlud Stückgut von den Schiffen. Von dort brachte er seinem Sohn bunte, exotische Streichholzschachteln aus aller Herren Länder mit. Und erzählte von den Ladungen, die er mit seinem Kollegen löschte. Das erweckte Nobels Fernweh und als er in Hamburg Fotografie studierte und seinen ersten Presseausweis in den Händen hielt, konnte er das endlich befriedigen.
In den zurückliegenden 30 Jahren hat Nobel viele Arbeiter des Meeres bei ihrer teils spektakulären und nicht ungefährlichen Arbeit auf mehreren Kontinenten begleitet und setzt ihnen ein fotografisches Denkmal.
Begleitet wird die Ausstellung von Schätzen aus der Literatur, gelesen und besprochen von Margrit Wischnewski, jeweils dienstags um 18.30 Uhr. Am 17. März steht zum Beispiel Jules Vernes Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ im Mittelpunkt, am 24. März Homers „Irrfahrten des Odysseus“ und am 7. April Robert Louis Stevensons „Schatzinsel“.





