Kultur

Einblicke in jüdisches Leben

Ausstellung würdigt verstorbenen Rabbi Wolff / Unterstützer für das Projekt sind willkommen
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Es ist ein ambitioniertes Projekt: Ab 2. November soll am Schweri­ner Burgsee in einer Open-Air-Präsentation die Ausstellung „Abraham war Optimist“ zu sehen sein. Damit wollen die Mitglieder des Vereins „Pro Schwerin“ das Wirken des im Juli verstorbenen William Wolff würdigen, der 2002 als Landesrabbiner von MV berufen und 2014 mit der Ehrenbürgerschaft der Landeshauptstadt geehrt worden war.

Gezeigt werden sollen 34 Text-Bild-Tafeln. Deren Inhalte sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit des Landesrabbiners mit der Fotografin Manuela Koska, die ihn ein ganzes Jahr lang mit der Kamera durch seinen Alltag begleitet hatte.

Fotos und Texte geben einen Einblick in ein modernes Judentum, wie es auch dank William Wolff in den zurückliegenden Jahrzehnten wieder in Mecklenburg-Vorpommern erblühte. Dafür stehen Gemeinden in Schwerin und Rostock, deren Mitglieder in erster Linie als Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion kamen. Sie fanden in William Wolff einen religiösen Lehrer und einen Begleiter, dem auch die vielen Probleme des Alltags nie fremd waren.
Spirituelle Wurzeln einer uralten Religion und ihre Rolle in der heutigen Zeit kommen in der Ausstellung ebenso zur Sprache wie der sprichwörtliche jüdische Humor.

Die Ausstellung wird bis Ende Februar am Burgsee in der Nähe des Bertha-Klingberg-Platzes zu sehen sein. Geplant ist, sie danach auch in anderen Orten Mecklenburg-Vorpommerns zu zeigen. Um das umzusetzen, freuen sich die Pro Schweriner über weitere Spenden (Pro Schwerin e.V., Bankverbindung: Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, IBAN DE82 1405 2000 0330 0776 60, BIC NOLADE21LWL; Stichwort: Rabbi Wolff).