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Ein malender Literat: Hermann Hesse

Ausstellung mit Aquarellen und Fotografien
Hermann Hesse: „Blick auf Tessiner Dorf“ (Aquarell, 1924)
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Seit Anfang dieses Monats ist im Schleswig-Holstein-Haus die Ausstellung „Vater und Sohn. Hermann Hesse, der Maler. Martin Hesse, der Fotograf“ zu sehen.
Gezeigt werden Aquarelle des Literaturnobelpreisträgers Hermann und Fotografien seines jüngsten Sohns Martin, der im Bauhaus Dessau Architektur studiert und sich dann der Fotografie gewidmet hat. Malbriefe, aquarellierte Gedichthandschriften und illustrierte Texthandschriften ergänzen die Bilder und werden in der Schweriner Ausstellung erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Dass Hermann Hesse, einer der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftsteller, sich früh auch sehr intensiv der Malerei widmete, ist vielen gar nicht bekannt. Dabei hat er immerhin rund 3.000 Aquarelle geschaffen, die im Wesentlichen die Schönheit seiner Wahlheimat Tessin widerspiegeln. Diese Bilder zeigen seine sensible Wahrnehmung der Natur und seine sinnliche Freude am Umgang mit Farbe.
Martin Hesses lebensnahe Fotografien aus der Tessiner Zeit seines Vaters zeigen den Literaten am Schreibtisch, im Atelier, in der Bibliothek, beim Malen in der Natur. Oder auch einfach im Gespräch mit anderen Familienmitgliedern und Freunden. Alles ist ganz zwanglos, nichts gestellt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. August montags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen.