Kultur

„Die Entdeckung Mecklenburgs“

Carl-Malchin-Sonderausstellung ab 5. Juli
Carl Malchin: „Windmühle bei Ahrenshoop“, 1891
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Der Maler Carl Malchin (1838 - 1923) gilt als Begründer der mecklenburgischen Landschaftsmalerei. Die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern besitzen mit annähernd 680 Werken den künstlerischen Nachlass des Malers, bestehend aus Zeichnungen, Ölskizzen und Gemälden.

Ab 5. Juli zeigt das Staatliche Museum Schwerin die Ausstellung „Von Barbizon bis ans Meer – Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs“.
Malchins großes Verdienst ist es, die Pleinairmalerei, das Skizzieren der Natur mit Ölfarben im Freien, erfolgreich auf Norddeutschland übertragen zu haben. Vorbild hierfür war ihm die französische Schule von Barbizon, die ebenfalls in der Ausstellung vorgestellt wird.

Eine Brücke in die Gegenwart schlägt das Projekt „Landinventur“, das in der Ausstellung zu Gast sein wird. Gemeinsam mit den Menschen im Land möchte das Thünen-Institut für Regionalentwicklung aus Bollewick die Einzigartigkeit der mecklenburgischen Dörfer erfahrbar machen.