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Der Planschatz der Herzöge

Ausstellung bis 10. Juni im Staatlichen Museum
Radierung und Kupferstich von Jean-Laurent Legeay Repro: Staatliches Museum
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Im Jahr 2010 entdeckte die Kunsthistorikerin Sigrid Puntigam in der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern eine Kiste mit etwa 560 bisher unbearbeiteten Zeichnungen und Druckgrafiken zur Architektur des Landes im 18. und frühen 19. Jahrhundert. Die Überraschung war groß, als sich herausstellte, dass darüber hinaus auch Teile von Architektennachlässen und europäischen Bauprojekten enthalten waren.

Daraufhin wurde in den letzten Jahren dieser Schatz mit Hilfe internationaler Experten bearbeitet und erschlossen. Es entstand ein einmaliges Panorama des Bauens in Mecklenburg-Vorpommern und Europa.
Höhepunkt der Auseinandersetzung mit diesem Bestand ist die Ausstellung „Schatz entdeckt!“ des Opens external link in new windowStaatlichen Museums Schwerin. Sie bietet erstmals anhand von zentralen Werken Einblick in das herrschaftliche Bauen Mecklenburg-Vorpommerns im 18. Jahrhundert.

Dr. Pirko-Kristin Zinnow, Direktorin der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, sagt: „Ich freue mich, dass wir mit der Ausstellung zum Mecklenburgischen Planschatz einen fulminanten Auftakt für die am 1. Januar 2018 neugegründeten Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern feiern können.“

Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum und erzählt die Geschichte der Zeichnungen sowie der errichteten Gebäude und Anlagen in lebendiger Weise anhand von Filmen, digitalen Rekonstruktionen und Modellen.
Gezeigt wird der verschollene Planschatz der Mecklenburger Herzöge im Staatlichen Museum Schwerin noch bis zum 10. Juni. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr.