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16.11.2018

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Zweites Leben ermöglichen

Selbsthilfegruppe „das zweite Leben – Nierenlebendspende“ am 8. Dezember in Schwerin
Schon im vergangenen Jahr war die Selbsthilfegruppe auf dem Weihnachtsmarkt präsent. Unterstützt wurde sie unter anderem von Oberbürgermeister Rico Badenschier (4.?v.?l.) und BARMER-Landesgeschäftsführer Henning Kutzbach (3.?v.?l.). Foto: S. Krieg, Archiv
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Am 8. Dezember kommen Mitglieder des Vereins „Opens external link in new windowdas zweite Leben – Nierenlebendspende“ wieder nach Schwerin, um für die Organspende zu werben. An jenem Sonnabend informiert die Selbsthilfegruppe um ihre Vorsitzende Brunhilde Ernst wie bereits im vergangenen Jahr an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt (vor der alten Post) von 10 bis 16 Uhr die Schweriner.
Brunhilde Ernst sagt: „Es geht uns nicht allein darum, Wissen über das Thema Organspende zu vermitteln, sondern wir möchten den Menschen auch Ängste nehmen und sie dazu ermutigen, sich einen Organspendeausweis zuzulegen.“

Die Beteiligten haben selbst Erfahrungen als Spender oder Empfänger von Organen gemacht, so können sie den Interessenten am Stand aus erster Hand berichten.
Nach einer Nierenspende benötigt der Körper des Spenders rund ein Vierteljahr, bis die verbliebene Niere so weit gewachsen ist, dass sie die Aufgabe der nun fehlenden zweiten Niere mit übernehmen kann. Danach lebt der Spender ganz normal wie früher weiter. Der Empfänger muss auf seine Ernährung achten, er darf weder rauchen noch Alkohol trinken und muss Medikamente einnehmen – aber er hat ein zweites Leben geschenkt bekommen. Brunhilde Ernst spendete ihrem Mann einst eine Niere.

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe verteilen in diesem Jahr wieder kleine süße Herzen an die Passanten. Dabei werden sie unter anderem unterstützt von Henning Kutzbach, dem Landesgeschäftsführer der BARMER. Die Krankenkasse engagiert sich schon lange für das Thema Organspende.
Anderen Menschen gegebenenfalls ein zweites Leben zu ermöglichen, ist nicht allzu schwer: einfach den Organspendeausweis ausfüllen und immer dabei haben. Organspendeausweise gibt es zum Beispiel im Stadthaus und bei den Krankenkassen.