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Zeigt her eure Füße!

Mit Schuheinlagen vom Sanitätshaus Kowsky läuft’s wieder
Der Orthopädietechnik-Meister Thorsten Lindig weiß, wo der Schuh drückt. Foto: Kowsky
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Der Schuh ist eine Fußverkümmerungsmaschine. Aha! Was der bekannte Naturheilkundler Sebastian Kneipp da einst von sich gab, findet Steffi Martin gar nicht so abwegig, zumindest, wenn es sich um hohe Hackenschuhe, zu enge und kleine Schuhe und Arbeitsschuhe mit Stahlkappen handelt.
Was die mit unseren Füßen anrichten, sieht die Fuß-Expertin, die in der Pampower Straße 3 (Telefon 0152/01514277) eine Podologische Praxis betreibt, nahezu täglich. „Sie führen zu krankhaften Veränderungen der Füße in allen Facetten – von Druckschwielen, Hühneraugen, Verhornung, schiefen Zehen, Durchblutungsstörungen, veränderten Fußformen bis hin zu üblen Entzündungen. Natürlich verursachen auch angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Füße über kurz oder lang Probleme. Damit meine ich Senk-, Spreiz-, Knick-, Platt-, Hohl-, Klumpfuß, Hallux valgus und Fersensporn. Durch Bewegungsmangel und Übergewicht leiden diese Füße noch zusätzlich.“

Und die Probleme bleiben nicht am Fuß hängen. Was meist folgt, sind Schmerzen in den Knien, dem Rücken oder der Hüfte. Podologin Steffi Martin könnte stundenlang über das Thema Füße reden. Was sie aber unbedingt loswerden möchte, ist das Thema Schuheinlagen. „Für mich als Fußheilkundlerin ist die intensive Zusammenarbeit mit Sanitätshäusern sehr wichtig, denn dort arbeiten Orthopädietechniker, die individuell Einlagen anfertigen können.“

Jahrelange Erfahrung und ein geschultes Auge in der Einlagenversorgung besitzt auch Orthopädietechnik-Meister Thorsten Lindig vom Opens external link in new windowSanitätshaus Kowsky. Er hält viel von guten Schuheinlagen: „Sie entlasten Problemzonen, lindern Schmerzen und zudem verbessert sich die gesamte Körperstatik. Mitunter kann man regelrecht zugucken, wie sich der Patient mit seinen Einlagen wieder gesund läuft. Besonders bei Patien­ten mit Diabetes kann die richtige Bettung des Fußes rechtzeitig Komplikationen vermeiden.“

Immer häufiger greifen auch Sportler zu Schuheinlagen, weil die sich während bestimmter Bewegungen durch besondere Stütz- und Dämpfungselemente auszeichnen.
Gut zu wissen ist, dass pro Jahr von der Krankenkasse die Kosten für zwei Paar Einlagen getragen werden. Bei speziellen sensomotorischen Einlagen muss man aber häufig selbst in die Tasche greifen. Doch auch das kann sich lohnen. Lindig beschreibt diese Art von Stimulation der Nervensensoren in Muskeln und Sehnen als sehr sinnvoll. „Der Körper reagiert hierauf mit einer veränderten Muskelspannung und korrigiert seine falschen Bewegungen“, sagt er.

Einig sind sich Thorsten Lindig und Steffi Martin darin, dass wir Zeitgenossen heutzutage unsere Füße viel zu sehr ignorieren und vernachlässigen. Die Füße tragen täglich enorme Lasten und verbringen Höchstleistungen. Ein achtsamer Umgang mit ihnen ist also das beste Rezept.