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Werbung für Organspende

Selbsthilfegruppe „das zweite Leben – Nierenlebendspende“ war zum fünften Mal in Schwerin
MV-Sozialministerin Stefanie Drese (4.?v.?l.) und BARMER-Landesgeschäftsführer Henning Kutzbach (3.?v.?l.) im Gespräch mit Mitgliedern der Selbsthilfegruppe an deren Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Foto: S. Krieg
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Auch in diesem Jahr hatte die Selbsthilfegruppe „Opens external link in new windowdas zweite Leben – Nierenlebendspende“ prominente Unterstützung bei ihrer Aktion auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt: MV-Sozialministerin Stefanie Drese warb zusammen mit der Gruppe für die Organspende. Gemeinsam verteilten sie an die Passanten Lebkuchenherzen mit Organspendeausweisen. Unterstützt wurde der Verein zudem erneut von der BARMER, deren Landesgeschäftsführer Henning Kutzbach ebenfalls an dem Stand zu finden war.

Sie alle traten für die sogenannten Widerspruchslösung bei der Organspende ein, die derzeit viel diskutiert wird, und riefen dazu auf, eine entsprechende Petition an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu unterzeichnen. Widerspruchslösung bedeutet: Wer sich nicht ausdrücklich dagegen ausspricht, ist nach seinem Tod auto­matisch Organspender.

Die Ministerin sagt: „Ich persönlich bin sehr dafür. Die Widerspruchslösung zwingt einen nämlich dazu, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. Es ist wichtig, dies rechtzeitig zu tun, um die Entscheidung nicht später den Angehörigen zu überlassen.“ Sie selbst habe bereits seit etwa zehn Jahren einen ausgefüllten Organspendeausweis.