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Wer rastet, der rostet

Sanitätshaus Kowsky greift das Thema Gelenkversteifungen auf
Kowsky-Mitarbeiterin Diana Philipp mit einigen Hilsmitteln: Eine Handlagerungsorthese beugt Versteifungen vor, und „Nea Karot“ hilft, behutsam die Hand wieder zu öffnen. Fotos: Anja Bölck
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Liegende sitzend und Sitzende stehend zu kriegen, das ist das Ziel von Onnen Döllefeld. Und es ist nicht nur sein Ziel, sondern zumeist auch das jener Menschen, die sich zu seinen Vorträgen in Pflegeeinrichtungen zusammenfinden. Begleitet wird der Experte, der selbst lange Zeit als Pfleger gearbeitet hat, hierbei vom Sanitätshaus Kowsky.

Die Kowsky-Mitarbeiterin Diana Philipp sagt: „Es geht bei dem Vortrag darum, das Pflegepersonal für das Thema Kontrakturen zu sensibilisieren. Kontrakturen sind eine dauerhafte Verkürzung der Bänder, Sehnen und Muskeln. Sie entstehen durch mangelnde Bewegung und Schonhaltungen. Ausgeprägt sind sie völlig unterschiedlich – von leichter Unbeweglichkeit bis hin zur vollständigen Steife der Kniegelenke, Ellenbogen, Handgelenke und Finger.“

Anzutreffen sind Menschen mit Kontrakturen häufig in Pflegeeinrichtungen, denn vor allem alte Menschen sind durch lange Bettlägerigkeit oder unsachgemäße Lagerung gefährdet. Kein Wunder also, dass das Thema Einrichtungen in ganz Deutschland beschäftigt. Kontrakturen treten aber auch bei verschiedenen Krankheitssymptomen wie Parkinson, Schlaganfall, Arthrose und Multipler Sklerose auf. „Sie sind schmerzhaft“, weiß die Kowsky-Mitarbeiterin. „Ich habe schon Menschen gesehen, die ihre geballten Hände nicht mehr auseinander bekamen. Selbst die Pfleger können dann nicht helfen. Fingernägel lassen sich nicht schneiden und es kommt zu Entzündungen.“

Doch Hopfen und Malz sind auch in solchen Fällen nicht verloren. „Viele vertreten die irrige Meinung, dass Kontrakturen ein nicht abwendbarer Bestandteil der Altenpflege sind“, sagt Diana Philipp. „Aber mit den richtigen physiotherapeutischen Übungen und Hilfsmitteln lässt sich viel bewegen und vorbeugen.“
Dies versucht Onnen Döllefeld in seinem Vortrag „Kontrakturen, Spasmen und Prophylaxe“ den Pflegern deutlich zu machen, denn anders als beim Wundliegen, dem viel Aufmerksamkeit gilt, wird der drohenden Gelenksteife wenig Zeit gewidmet.

Doch damit nicht genug. Vier bis sechs Wochen nach dem Vortrag geht es gemeinsam mit dem Sanitätshaus Kowsky, mit Pflegern und Therapeuten auf orthopädische Visite.
Dabei werden Arten des Zusammenspiels zwischen Pfleger und der zu pflegenden Person gezeigt und ein Modulsystem zum besseren Umgang mit dem Thema vorgestellt.
„Natürlich zeigen wir auch Hilfsmittel wie die „Nea Karot“, mit der sich über einen längeren Zeitraum behutsam die Hand wieder öffnen lässt“, sagt Diana Philipp. „Einzelne Hilfsmittel, mit denen sich Versteifungen in Beinen, Armen und Händen behandeln lassen, gibt es übrigens auch für Zuhause. Wer seine Angehörigen pflegt, kann sich gerne bei uns im Sanitätshaus umschauen und beraten lassen.“

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