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Wenn die Schnelligkeit zählt

Leben retten mit Mobiler Diagnostik – technologische und regulatorische Hürden überwinden
Oft vergeht wertvolle Zeit, bis der Auslöser indentifiziert wurde. Das soll sich ändern. Foto: Roland Peter/pixelio.de/VDE/akz-o
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Medizinische Notfälle erfordern eine schnelle und sichere Diagnostik. Oft aber vergeht wertvolle Zeit für den Patienten, bis der Erreger identifiziert oder der Schlaganfall beziehungsweise Herzinfarkt diagnostiziert wird – mit der damit verbundenen unmittelbaren therapeutischen Konsequenz.

Mobile Diagnostiksysteme eröffnen hier völlig neue Perspektiven. Ob im Rettungswagen oder in der Notfallambulanz: Ärzte und Pflegepersonal können dringend benötigte diagnostische Werte sofort ermitteln und lebensrettende Maßnahmen umgehend einleiten. Auch angesichts des zunehmenden Ärztemangels auf dem Land werden mobile Diagnostiksysteme umso wichtiger, damit die medizinische Versorgung abseits der Städte sichergestellt werden kann.

Allerdings kommen im Gegensatz zu ausländischen Gesundheitsmärkten wie den USA mobile Diagnostiksysteme hierzulande noch nicht umfassend zum Einsatz. Janina Laurila-Dürsch vom Opens external link in new windowVDE stellt dazu fest: „Verantwortlich dafür sind vor allem technologische und regulatorische Hürden. Es sind vor allem kleinere und mittlere Unternehmen, die die Medizintechnikbranche ausmachen. Sie stehen vor der Schwierigkeit, vor allem regulatorische Hürden vor dem Inverkehrbringen innovativer mobiler Diagnostiksysteme zu überwinden.“

Noch wichtiger sei aber, dass die Messverfahren vereinheitlicht werden und dass unterschiedliche Geräte auch miteinander kommunizieren können. „Es muss einfach sichergestellt sein, dass ein Test vom Hersteller A das gleiche Ergebnis liefert wie ein Test vom Hersteller B“, fordert VDE-Expertin Laurila-Dürsch.