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Weniger junge Raucher im Lande

Ministerium wertet Umfrage aus und lobt Nichtraucherschutzgesetz
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Sieben Jahre nach Inkrafttreten des ersten Nichtraucherschutzgesetzes in M-V hat das Sozialministerium die bisherigen Erfahrungen ausgewertet. Dazu wurden die Antworten auf eine Befragung bei 70 Ämtern und Gemeinden analysiert.

Sozialministerin Birgit Hesse sagt: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Akzeptanz für das berechtigte Interesse der Nichtraucher deutlich gestiegen ist.“ Gastronomen und Gäste seien zumeist froh darüber, dass in Gaststätten nicht mehr geraucht werden darf.

Daneben sei im Land ein deutlicher Rückgang der Zahl jugendlicher und junger Raucher zu verzeichnen. So habe sich der Anteil der rauchenden Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) zwischen 2001 und 2012 auf etwa ein Achtel Prozent mehr als halbiert. Der Anteil der Jugendlichen, die noch nie geraucht haben, war 2012 mit rund 70 Prozent so hoch wie noch nie (2001: 40 Prozent). Bei Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren sank der Anteil der Raucher im genannten Zeitraum von 44 auf 35 Prozent. „Dieser Rückgang ist ein deutlicher Erfolg der zahlreichen Präventionsmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern“, meint die Ministerin. „Auch das Nichtraucherschutzgesetz hat dazu geführt.“ Die bislang geltende Fassung des Gesetzes war bis zum 31. Juli befristet. Die Landesregierung hat sich jetzt für die Entfristung des Gesetzes ausgesprochen. Der Landtag entscheidet in den kommenden Wochen.