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Spendenprojekt für Diabetiker

Vermutlich hohe Dunkelziffer soll reduziert werden
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Zum Spendenprojekt „Diabetesberatung auf Rädern“ von diabetesDE – Opens external link in new windowDeutsche Diabetes-Hilfe in Nord- und Ostdeutschland hat die AOK Nordost kürzlich aktuelle Zahlen zur Diabetes-Prävalenz vorgestellt. Sie untersuchten die Häufigkeit der Stoffwechselerkrankung ihrer Versicherten in MV, Brandenburg und Berlin. Am häufigsten erkranken demnach Menschen in unserem Land an Diabetes Typ 1 oder Typ 2; das sind knapp 14 Prozent der Bevölkerung.

DiabetesDE nimmt die aktuellen Zahlen als Anlass, um auch andere gesetzliche Krankenkassen aufzufordern, ihre Daten offenzulegen. Prof. Dr. med. Thomas Danne, Vorsitzender der gemeinnützigen Organisation, sagt: „Wir vermuten, dass vor allem in ländlichen Regionen Nord- und Ostdeutschlands gehäuft Diabetes auftritt. Deshalb haben wir uns auch gemeinsam mit dem Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutschen Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) entschlossen, genau diese Regionen bei der Tour des Diabetes-Info-Mobils anzusteuern.“ Das vom Bundesgesundheitsminis­terium unterstützte Spendenprojekt sei eine gute Maßnahme aufzuklären und die vermutlich hohe Dunkelziffer der in Deutschland lebenden Menschen mit Diabetes Typ 2 zu reduzieren.