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Sich selbst „Druck machen“

Kowsky empfiehlt als Heimgerät für Lymphodem-Leiden einen Druckwellenapparat
Lymphödem-Behandlung zu Hause: Entspannt liest eine Kowsky-Kundin während einer Heimtherapie ein Buch. Derweil kümmert sich der Druckapparat um ihre geschwollenen Beine.
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Dicke Arme und dicke Beine. Spannungsgefühle und Schmerzen. Es sind vor allem Frauen, die an einer krankhaften Fettstoffwechselstörung leiden. Durch eine falsche Fettverteilung schwellen ihre Arme oder Beine an. Tausende laufen in Deutschland mit der Diagnose Lymphödem oder Lipödem durchs Leben. Schwester Susanne vom Sanitätshaus Kowsky hat täglich mit solchen Kundinnen zu tun. Sie versorgt sie mit qualitativ hochwertigen Bandagen wie Kompressionsstrümpfen.

Neben der Kompressionstherapie und der Lymphdrainage beim Physiotherapeuten gibt es seit 30 Jahren noch eine zusätzliche Maßnahme, die sehr wirksam ist. Es handelt sich um einen Druckwellenapparat. In Fachkliniken gehört dieses Therapieverfahren zum therapeutischen Standard. Schwester Susanne sagt: „In den letzten Jahren wird die wirksame Methode, die den schwer zu behaltenden Namen ‘Appara­tive intermittierende Kompression‘ trägt, von behandelnden Ärzten zunehmend als Heimtherapie­gerät verordnet.“

Das Gerät, in das die Frauen oder Männer schlüpfen, sieht ein wenig gewöhnungsbedürftig aus. Es handelt sich um Bein-, Arm-, Hüft- oder Hosenmanschetten, in die die Betroffenen ihre jeweiligen Gliedmaßen legen. Die in den Manschetten eingearbeiteten Luftkammern erzeugen Druckwellen und sorgen damit für den Abtransport von Flüssigkeit, was wiederum Schmerzen reduziert und zum Wohlbefinden beiträgt.

Gerade hat Schwester Susanne wieder eine Kundin aus Schwerin mit solch einem Apparat der Firma SLK medical solutions versorgt. „Bei entsprechender Diagnose übernimmt die Krankenkasse die Kosten für solch ein Gerät“, weiß die Kowsky-Mitarbeiterin. „Die Kundin hat sich sehr gefreut. Sie kann die Therapie in ihren eigenen vier Wänden auf ihrem Bett durchführen, dabei lesen oder fernsehen und einfach wunderbar entspannen. Durch die Eigenbehandlung spart sie Zeit und Geld. Empfehlenswert ist das Gerät momentan auch für jene, die in Corona-Zeiten nicht zum Physiotherapeuten gehen möchten.“

Wer Interesse hat: Schwester Susanne erzählt gerne mehr über dieses Therapieverfahren. Und sie lädt alle, die neue Kompressionsstrümpfe brauchen, dazu ein, zu ihr in die Filiale zu kommen. „Wir gehen hygienisch und behutsam vor. Wer möchte, kann aber seine Rezepte für Hilfsmittel auch online einlösen. Hierfür bitte auf unserer Internetseite auf den entsprechenden Button klicken. Wir kontaktieren dann unsere Kunden und sprechen alles weitere ab.“