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Rollator und Rollstuhl werden zu einem Gefährt

Ein talentierter Neuling: Der Wheellator hilft seinem Besitzer dabei, länger mobil zu bleiben
Fachmann Torsten Zelck zeigt den Wheellator hier als Rollator. Foto: Kowsky
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Da ist er ja! Torsten Zelck hat auf ihn gewartet. Er lächelt erwartungsvoll und hievt das gute Stück ins Opens external link in new windowSanitätshaus Kowsky. Der Mitarbeiter hat schon viele Rollstühle und Rollatoren gesehen. Aber ein Fahrzeug, das beides in einem sein soll, noch nie. „Entwickelt wurde der Wheellator in Finnland“, sagt er, während er den frisch gelieferten Neuling von der Folie befreit.

„Sieht nicht schlecht aus“, urteilt Torsten Zelck und schiebt den Wheellator wie einen Rollator vor sich her. „Den kann man innen und außen verwenden. Er hat sogar zwei kugelgelagerte Nylonfelgen. Dadurch ist er leicht um 360 Grad schwenkbar. Perfekt für den Gang zur Toilette. Ach und hier der Korb – der ist mit neun Kilo belastbar. Damit lässt sich der Einkauf leicht nach Hause bringen.“

Werden die Beine dann doch müde, kann der Wheellator auch als Rollstuhl genutzt und die Fahrt im Sitzen fortgeführt werden. Torsten Zelck probiert auch das gleich mal aus. Er setzt sich hin und bewegt die großen Vorderräder mit den Händen. „Als Ersatzrollstuhl für Menschen, die nicht mehr allein gehen können, ist das Fahrzeug aber nicht gedacht. Es soll den Rollstuhl auch nicht ersetzen. Sein Rollmodus dient dazu, kurze Strecken zu überwinden“, sagt er.

Letztlich hilft der Wheellator seinem Besitzer dabei, länger mobil zu sein. Ob bei Einkauf, Ausflug an der frischen Luft oder Erledigen von Hausarbeiten – weitere Wege zu schaffen, tut dem Selbstbewusstsein gut. Der Wheellator, den es in vielen schönen Farben gibt, bietet gleichzeitig ein gutes Training für Bauch- und Oberkörpermuskulatur. Und weil Torsten Zelck gerade so schön in Schwung ist, lädt er alle, die neugierig auf die finnische Innovation sind, mal eben dazu ein, im Sanitätshaus vorbei zu kommen und den Wheellator auf Herz und Nieren zu prüfen.

Landesweiter MS-Tag in Sparow

Der fünfte landesweite MS-Tag rückt näher. Am 17. Juni treffen in Sparow auf der schönen Gutshof-Anlage Betroffene, Ärzte und alle, die mit dem Thema Multiple Sklerose zu tun haben, aufeinander. In einzelnen Workshops mit Fachleuten können sich die Teilnehmer über verschiedene Themen zum Leben mit MS informieren und austauschen. Auch das Sanitätshaus Kowsky unterstützt die Veranstaltung. Die Krankheit verläuft in unterschiedlich schweren Schüben, und es wird von der einfachen Alltagshilfe bis zum umfassend ausgestatteten Elektrorollstuhl alles benötigt. All diese Dinge können vor Ort ausprobiert werden.
Interessierte melden sich bitte bis zum 9. Juni telefonisch unter 0385/3922022 an oder per E-Mail unter Opens window for sending emailms@dmsg-mv.de.