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Nicht anfassen, Küssen!

Erkältungs-Erreger werden am unwahrscheinlichsten von Mund zu Mund weitergegeben
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Frühlingszeit ist auch Erkältungszeit. So schön die erwachende Natur sich allerorten präsentiert – dank schwankender Temperaturen und häufiger Wetterwechsel kommt man an Menschen, die ständig niesen und sich die Nase putzen, in diesen Wochen nicht vorbei. Doch entgegen aller Vorsichtsmaßnahmen, die ein allzu intimes Miteinander wegen erhöhter Schniefgefahr klar verbieten: Das  Küssen darf weitergehen. Doch eine Studie gibt Entwarnung. Demnach haben die üblichen Erreger kaum eine Chance, sich von Mund zu Mund zu übertragen. Vermutlich gelangen Erkältungsviren auf diesem „oberen“ Weg eher mit dem Speichel in den Magen, bevor sie Schaden anrichten können, und werden dort von der Magensäure abgetötet. Gesteigerte Vorsicht ist dagegen beim Händeschütteln geboten: Erkältungsviren können auf der Haut oder auf Türklinken bis zu drei Stunden überleben. Fasst man sich nach Kontakt an die Nase oder reibt sich die Augen, können sich die Viren ungehindert vermehren. Deshalb ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen Pflicht.
Hat die Erkältung einen dann doch erwischt, raten die Fachleute zunächst zu guten alten Hausmitteln. Mit einem heißen Vollbad kann man eine beginnende Erkältung im Idealfall „wegbaden“. Durch die Wärme werden die Schleimhäute besser durchblutet und die Vermehrung der Viren damit gedrosselt. Gleiches gilt für Nasenspülungen mit Salzwasser. Feuchte Tücher über der Heizung, regelmäßiges Lüften und zwei bis drei Liter Tee oder Mineralwasser am Tag tragen außerdem dazu bei, dass die Schleimhäute gesund-feucht bleiben.