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Mehr Stabilität in den Knien

Informationstag zum Thema Kniebeschwerden am 11. November im Sanitätshaus Kowsky Schwerin
Der Kowsky-Orthopädietechnikermeister Torsten Lindig zeigt, wie die Orthese angelegt wird.
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Kniebeschwerden – viele Menschen kennen das Problem. Oft ist Arthrose im Kniegelenk die Ursache für Schmerzen. Hervorgerufen wird diese Art der Abnutzung in einem sensiblen Bereich des Bewegungsapparates oft durch Fehlstellungen wie Genu varum und Genu valgum, besser bekannt als O-Bein und X-Bein. Sie können Menschen aller Altersgruppen betreffen.

Die Arthrose im Kniegelenk wird das Hauptthema beim Knie-Informationstag am 11. November von 9 bis 17 Uhr im Sanitätshaus Kowsky in Schwerin sein. Aber auch für andere Fragen zu Problemen mit dem Knie stehen die Kowsky-Mitarbeiter, in erster Linie Orthopädietechnikermeister Torsten Lindig, zur Verfügung.

Kniegelenksarthrose bedeutet übermäßigen Knorpelverlust zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen, verbunden mit einer Entzündung der Gelenk-­Innenhaut, die Schmerzen in diesem Bereich hervorruft.

Lindig sagt: „Bei Fehlstellungen wie O-Bein und X-Bein wird das Kniegelenk einseitig abgenutzt. Wir stellen ihnen auf dem Informationstag am 11. November Orthesen der Firma Össur vor, die dem Kniegelenk nicht nur mehr Stabilität verleihen, sondern auch die Statik positiv beeinflussen.“

Dazu wird auch der Orthesenfachmann Andreas Köhn von der Firma Össur mit an Bord sein, der die Wirkungsweise der Hilfsmittel erläutert. Er bringt Orthesen in großer Auswahl mit, die in Ruhe getestet werden können. Lindig weiß: „Die Orthesen der Firma Össur entlasten mit ihrem patentierten Wirkprinzip den schmerzhaften Bereich, indem der Gelenkspalt minimal wieder geöffnet wird. Man merkt sehr schnell, ob Orthesen helfen.“

Wenn der Testlauf erfolgreich war, sollten sich die Betroffenen vom Hausarzt ein entsprechendes Rezept ausstellen lassen und damit wieder zum Sanitätshaus Kowsky kommen.
Um alles Weitere kümmern sich die Kowsky-Mitarbeiter, die unter anderem einen Kostenvoranschlag für die Krankenkasse anfertigen. „In aller Regel“, sagt Lindig, „übernehmen die Kassen die Kosten.“

Mit den Orthesen kann auch das Gangbild verbessert werden, weil Fehlhaltungen, hervorgerufen durch Entlastungsbewegungen, vermieden werden. Sogar eine OP kann dank der Orthese über einen längeren Zeitraum nach hinten geschoben oder sogar ganz umgangen werden. Ergänzt werden sollte der Einsatz des Hilfsmittels mit physiotherapeutischen Übungen.

Wer jetzt wissen möchte, ob bei ihm eine Kniegelenksarthrose vorliegen kann, dem empfiehlt Össur nach den Maßgaben einer internationalen Expertengruppe zu prüfen, ob mindestens drei der folgenden Kriterien zutreffen:
· Alter über 50 Jahre
· Morgensteifigkeit (Gelenke) kürzer als 30 Minuten
· hör- und fühlbares, reibendes Geräusch während der Kniebewegung
· Schmerzhaftigkeit der knöchernen Strukturen in der Knieregion
· knöcherne Anbauten oder Verformungen in der Knieregion
· kein fühlbarer Temperaturanstieg in der Knieregion.

Die Arthrose an sich ist zwar nicht heilbar, jedoch kann dem Fortschreiten des Verschleißes auf mehreren Wegen entgegengewirkt werden, unter anderem durch Injektionen, Sport und eine angepasste Ernährung. Und eben durch orthopädietechnische Hilfsmittel.

Auf dem Informationstag beim Sanitätshaus Kowsky gibt es alle wissenswerten Fakten dazu. Aber ganz wichtig: Auf Grund der Corona-Pandemie ist ohne Anmeldung die Teilnahme nicht möglich!
Anmeldungen für den Info-Tag über Knieprobleme am 11. November, 9 bis 17 Uhr, bei Kowsky in Schwerin-Süd sind per Mail unter sanitaetshaus-schwerin@kowsky.com und telefonisch unter 0385/646800 möglich.