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Kowsky in Parchim umgebaut

Mitarbeiterinnen freuen sich über die Neugestaltung der Filiale
Blick in die modernisierte Filiale bei der Wiedereröffnung Foto: Kowsky
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„Ist schön geworden.“ „Sieht gut aus.“ „Gefällt mir.“ Sylvia Voshage und Eileen Scheel freuen sich, wenn Kunden zu ihnen in die frisch umgebaute Opens external link in new windowKowsky-Filiale in Parchim kommen und sich auf Anhieb wohlfühlen. Erst kürzlich, im Mai, wurde der Laden umgekrempelt. Neue Möbel gab es, die Räume wurden etwas anders aufgeteilt, und frische Farbe kam an die Wände. Jedenfalls hat die Renovierung der kleinen Kowsky-Filiale, die es nun seit  fast 25 Jahren gibt, gut getan. Geblieben ist das breite Sortiment, das Sylvia Voshage und ihre Kollegin im Angebot haben. Von Rollatoren, Bandagen, Orthesen, Gesundheitsschuhen bis hin zu Toilettensitz-Erhöhungen, Duschstühlen und Haltegriffen reicht die Palette. „Wir schauen, dass unser Sortiment mit der Zeit geht“, sagt Eileen Scheel.

„Frische Farben und moderne Materialien geben den Ton an. Ein Kompressionsstrumpf muss nicht mehr nach Krankheit aussehen. Die Inkontinenz-, Kompressions- und Brustversorgung ist übrigens unser täglich Brot“, fügt sie hinzu. „Die führen wir auch auf Hausbesuchen durch, bei allen, die nicht zu uns kommen können. Ansonsten sind wir leicht zu erreichen, da wir sehr zentral liegen. Und vor der Tür gibt es einen Parkplatz für die Kunden. Während der Öffnungszeiten werden übrigens Venendruck- und Fußdruckmessungen zur Anfertigung von Rundstrick- beziehungsweise  Flachstrickversorgungen bei Lymph- beziehungsweise Lipödem sowie zur Herstellung von orthopädischen Schuheinlagen durchgeführt.“

Über die Jahre haben sich Sylvia Voshage und Eileen Scheel einen erstaunlich großen Kundenkreis aufgebaut. Das liegt sicher an ihrem reichen Erfahrungsschatz, den sie sich in den vergangenen 20 Jahren angeeignet haben. So lange arbeiten die beiden nämlich schon in Sanitätshäusern. In letzter Zeit haben sie sich auf das Thema Brustprothetik spezialisiert. Im Vorjahr veranstalteten sie erstmals eine Modenschau für an Brustkrebs erkrankte Frauen. In diesem Jahr soll es einen Info-Tag geben. „Wir wollen Frauen aufklären, was sie von der Krankenkasse bekommen können“, sagt Eileen Scheel. „Wir beraten sie rund um den BH, den Bikini und Badeanzug, aber auch die Brustprothetik selbst. Es gibt viele verschiedene Formen und auch die Frauen sind verschieden. Jede hat ein anderes Bedürfnis. Auf jeden Fall hilft es den Kundinnen, wenn jemand anderes guckt. Man weiß ja oft selbst nicht, wie man auf andere wirkt.“

Dieser Teil ihrer Arbeit fällt Sylvia Voshage und Eileen Scheel nicht immer leicht. Doch im Laufe der Zeit haben sie gelernt, damit umzugehen. Und insgesamt macht ihnen die Arbeit im Sanitätshaus Kowsky viel Spaß. Sylvia Voshage sagt: „Wir freuen uns, wenn die Kunden und Kundinnen wiederkommen. Wenn sich bei uns die Pralinenschachteln stapeln und wir immer mal wieder einen Blumenstrauß als Dankeschön bekommen, ahnen wir, dass wir soweit alles richtig machen.“