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Jetzt gegen Grippe impfen

90 Prozent der Geimpften geschützt; Grippeschutzimpfung auch vorbeugend gegen Erkältungen
Die Sache mit der Nadel ist in kurzer Zeit erledigt, der Schutz bleibt aber lange wirksam. Foto: Adam Gregor/Fotolia
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Das Schweriner Gesundheitsamt bietet in seiner öffentlichen Impfsprechstunde dienstags von 14 bis 17.30 Uhr im Stadthaus die Impfung gegen die saisonale Grippe an. Dr. Beate Kloesel vom städtischen Fachdienst Gesundheit. sagt dazu: „Für die aktuelle Saison ist der Impfstoff in seinen Wirkkomponenten neu angepasst worden. Mit der Grippeschutzimpfung gelingt es, bis zu 90 Prozent der Geimpften vor einer Erkrankung zu schützen. Zumindest wird ein milderer, komplikationsloserer Verlauf der Krankheit erreicht.“ Die Erfahrung langjährig Geimpfter zeige, dass bei regelmäßigen Grippeimpfungen auch Erkältungsbeschwerden („grippale Infekte“) seltener aufträten.Aufgebaut wird der Impfschutz innerhalb von 14 Tagen. So sind Oktober und November die besten Monate für die Impfung, die für eine Saison ausreichenden Schutz bietet. Aber auch eine spätere Impfung, zum Beispiel zu Beginn des neuen Jahres, ist meist noch sinnvoll, insbesondere, wenn die Grippewelle noch nicht eingesetzt oder gerade erst begonnen hat.Eine echte Virusgrippe (Influenza) ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern sehr ernst zu nehmen. Vor allem chronisch Kranke, Personen ab 60 Jahre sowie Schwangere sollten sich impfen lassen, da bei diesen Bevölkerungsgruppen ein erhöhtes Risiko besteht, dass die Krankheit schwerwiegende Folgen hat.Für medizinisches Personal gilt die Impfempfehlung gleichermaßen, da durch die Vielzahl enger Patientenkontakte grundsätzlich eine erhöhte Ansteckungsgefahr, aber auch das Risiko besteht, dass sie die Grippeviren an ihre Patienten weiter übertragen. Ebenso ist die Impfung allen Personen zu empfehlen, die Angehörige schützen möchten, die nicht geimpft werden können.

Ergänzend zur Impfung sollte sich der Ansteckungsweg bewusst gemacht werden. Durch einige einfache hygienische Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen sowie Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch kann eine Übertragung der Viren verringert werden.