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Gelenkersatz hoch im Kurs

Patientenzufriedenheit im MediClin Krankenhaus am Crivitzer See überdurchschnittlich
Ekkehard Leipe, Chefarzt der Klinik für Chirurgie und Orthopädie im MediClin Krankenhaus am Crivitzer See Foto: Jenny Thoma
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Eine Befragung der AOK und der Barmer gemeinsam mit der Weißen Liste zur Patientenzufriedenheit ergab jetzt, dass das MediClin Krankenhaus am Crivitzer See weiterhin obenauf ist in der Gunst der Patienten. Wie bereits in den letzten Jahren liegen die Ergebniswerte der Befragung deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Die Krankenkassen hatten bundesweit Versicherte im Alter zwischen 18 und 80 Jahren, die 2016 in einem Krankenhaus behandelt worden waren, nach ihren Eindrücken gefragt. Die Bewertungen für das 74-Betten-Haus liegen sowohl weit über dem Bundes- als auch über dem Landesdurchschnitt.

92 Prozent der Patienten würden das MediClin Krankenhaus am Crivitzer See nach einem stationären Aufenthalt uneingeschränkt weiterempfehlen. Der Bundesdurchschnitt für die Weiterempfehlung eines Krankenhauses liegt bei 82 Prozent. Auch in anderen Bereichen schneidet das MediClin Krankenhaus am Crivitzer See überdurchschnittlich gut ab.
Ärztliche Versorgung: 91 Prozent (Bundesdurchschnitt: 83 Prozent)
Pflegerische Betreuung: 90 Prozent (Bundesdurchschnitt: 82 Prozent)
Organisation und Service: 90 Prozent (Bundesdurchschnitt: 79 Prozent).
In der Befragung wurden die Klinik für Innere Medizin sowie die Klinik für Chirurgie und Orthopädie berücksichtigt.

Insbesondere für den Bereich Chi­rurgie und Orthopädie füllten viele der angeschriebenen Versicherten den umfangreichen 15 Fragen umfassenden Fragebogen aus. So beruht die Auswertung für das Akut-Haus in Crivitz auf 194 Meinungen. Die befragten Patienten sind sowohl mit dem Behandlungsergebnis, der medizinisch-pflegerischen Versorgung, der Information und Kommunikation als auch der Organisation und Unterbringung überdurchschnittlich zufrieden.

Zufriedene Patienten nach künstlichem Gelenkersatz

Die Klinik für Chirurgie und Orthopädie im MediClin Krankenhaus am Crivitzer See verfügt über 37 stationäre und 8 ambulante Betten. Jährlich werden 1.200 stationäre und zirka 1.000 ambulante Eingriffe vorgenommen. Die Klinik ist unterteilt in eine Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie und eine Abteilung für Allgemein- und Visceralchirurgie. In der Abteilung für Allgemeine Visceralchirurgie werden neben der Diagnostik minimalinvasive oder offene Operationen durchgeführt. In der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie gehören Behandlungen im Bereich der Unfall- und Fußchirurgie sowie der Sportmedizin und des künstlichen Gelenkersatzes zum Standard der Abteilung.

Die Klinik für Chirurgie und Orthopädie  wird seit über neun Monaten vom neuen Chefarzt Ekkehard Leipe geführt, der vorher bereits zehn Jahre als leitender Oberarzt im Haus tätig war. Ein wichtiger Stützpfeiler dieser Abteilung ist der Bereich der Endoprothetik, sprich der künstliche Gelenkersatz des erkrankten Knie-, Hüft- und Schultergelenkes. Hier ergab eine weitere Patientenzufriedenheitsumfrage, dass 94 Prozent der Patienten, die sich in Crivitz ein künstliches Gelenk haben einsetzen lassen, mit dem Behandlungsergebnis sehr zufrieden sind.

Hohes Maß an Erfahrung in der Endoprothetik


Auch nach dem Chefarztwechsel werden hier konstant viele Eingriffe zum künstlichen Gelenk­ersatz vorgenommen. Bereits in seiner Position als Oberarzt war Ekkehard Leipe als Hauptoperateur endoprothetischer Eingriffe in der Klinik tätig. Demnach greifen er und sein Team auf ein hohes Maß an Erfahrung zurück, mit 340 endoprothetischen Eingriffen in 2015, 333 künstlichen Gelenken in 2016 und im ersten Quartal dieses Jahres bereits 94 Eingriffen dieser Art.

Individuellere Knie-Prothese

In den letzten Monaten gab es unter seiner Leitung auch einige Neuerungen. Dazu zählt zum Beispiel die Einführung eines neuen Systems im Bereich der künstlichen Kniegelenke, welches unter anderem besser auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden kann und Anlass zur Hoffnung gibt, dass die Prothesen zukünftig insgesamt noch länger halten.
Das neue Knie-System nennt sich „Attune Knee System“ der Firma DePuy Synthes – es handelt sich hierbei um eine ganz spezielle Knie–Endoprothese. Der Vorteil für den Patienten ist, dass dieses System auf Grund seiner Vielzahl an Größen, die teilweise auch untereinander noch abgestuft werden können, sehr individuell auf ihn und seine Bedürfnisse abgestimmt werden kann. Daneben verwendet es ein hochwertigeres Polyethylen als Inlay, wie es auch aus der Hüft – Endoprothetik bekannt ist. Damit erhofft man sich eine längere Standzeit der Prothese durch geringeren Abrieb.

Auch alle anderen Gelenk ersetzenden Eingriffe, unter anderem der Hüfte oder der Schulter,  erfolgen in Crivitz nur mit modernsten Implantaten, wie beispielsweise der Erfolg der Kurzschaftprothese im Bereich der künstlichen Hüftgelenke zeigt.