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Engagiert für Organspende

Selbsthilfegruppe „das zweite Leben – Nierenlebendspende“ am 16. Dezember in Schwerin
Aktionsstandort der Selbsthilfegruppe war früher schon mal der Weihnachtsmarkt, jetzt ist sie wieder dort. Tatkräftig unterstützt wurde sie unter anderem vom damaligen Ministerpräsidenten Erwin Sellering. Dieses Mal ist Oberbürgermeister Rico Badenschier dabei. Foto: Archiv, S. Krieg
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Die Mitglieder des Vereins „Opens external link in new windowdas zweite Leben – Nierenlebendspende“ kommen wieder in unsere Stadt, um für die Organspende zu werben. Am Sonnabend, 16. Dezember, informiert diese Selbsthilfegruppe um deren Vorsitzende Brunhilde Ernst die Schweriner an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt (vor der alten Post). Von 10 bis 16 Uhr können Interessenten dort vorbeischauen. Es geht der Selbsthilfegruppe nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern sie möchten den Leuten auch Ängste nehmen und sie ermutigen, sich einen Organspende­ausweis zuzulegen.

Dabei können die Frauen und Männer auch von ihren Erfahrungen berichten, denn sie sind alle selbst Empfänger oder Spender von Organen. Brunhilde Ernst spendete ihrem Mann eine Niere. Sie weiß: „Der Körper braucht anschließend etwa ein Vierteljahr, bis die verbliebene Niere ausreichend gewachsen ist, um die Aufgabe der ersten mit zu übernehmen. Und dann lebt man ganz normal wie früher weiter.“

Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe verteilen auch in diesem Jahr wieder kleine süße Herzen an die Passanten. Von 11 bis 12 Uhr werden sie dabei unterstützt von Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier und Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der BARMER. Die Krankenkasse engagiert sich schon lange für das Thema Organspende.

Anderen Menschen gegebenenfalls ein zweites Leben zu ermöglichen, ist nicht allzu schwer: Einfach den Organspendeausweis ausfüllen und immer dabei haben. Organspendeausweise gibt es unter anderem im Stadthaus und bei den Krankenkassen.