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Endlich wieder mobil sein

Jetzt zu haben: ein Exoskelett der neuesten Generation und ein Scooter für den Urlaub
Andre van Rüschen ist querschnittsgelähmt. Er findet das Gefühl, wieder laufen zu können, unbeschreiblich. Foto: ReWalk
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Wer einmal einen Querschnittsgelähmten im Exoskelett erlebt hat, der wird dieses Bild nicht vergessen. „Es ist beeindruckend“, sagt Kowsky-Mitarbeiter Torsten Lindig, der kürzlich in Hamburg zehn Menschen sprechen und bestaunen konnte, die alle das neueste Exo­skelett der Firma ReWalk tragen. „Es geht unter die Haut, wenn Leute, die jahrelang im Rollstuhl gesessen haben, plötzlich gehen können. Da war zum Beispiel ein Vater dabei, zu dem, als er das erste  Mal aufstand, sein zehnjähriger Sohn gesagt habe, „ich wusste gar nicht, dass du so groß bist Papa.“

Zehn Querschnittsgelähmte werden zwar nicht zum Tag der offenen Tür im Sanitätshaus Kowsky vorbei kommen. „Aber einer wird am 29. Juni da sein und das Gerät vorführen“, sagt Torsten Lindig. „Und auch ein Vertreter der Firma selbst wird Rede und Antwort stehen.  Schließlich sorgt dieses neue Gerät für Aufregung und wirft eine Menge Fragen auf. Einige davon kann der Kowsky-Mitarbeiter schon selbst beantworten. Beispielsweise, dass dieses Exoskelett weltweit das erste ist, das man außerhalb und innerhalb geschlossener Räume benutzen kann, das geländegängig ist und sich zum Treppen steigen eignet.“

Das Gerüst wiegt 30 Kilo, trägt sich aber selbst. Geeignet ist es für Menschen, die 1,60 bis 1,80 groß sind und nicht mehr als 100 Kilo wiegen. Querschnittsgelähmte, die ein Exoskelett tragen, fühlen sich besser, ihre psychische Verfassung steigt. Es gibt aber noch weitere gesundheitliche Vorteile: So verbessert sich die Blasen- und Darmfunktion, Schmerzen verringern sich und der Schlaf gewinnt an Qualität. Doch wie funktioniert eigentlich so ein Exoskelett? Dieser Frage können Gäste beim Kowsky-Aktionstag am 29. Juni in Ruhe auf den Grund gehen.

Praktisches Leichtgewicht

Beschwingt in den Urlaub fahren. Wer tut das nicht gern? Auch diejenigen, die weniger gut zu Fuß sind, freuen sich auf die schönste Zeit des Jahres. Dabei würden viele gerne ihren Scooter mitnehmen, um mobil zu sein. Doch der ist oft zu sperrig fürs Auto. Eine gute Alternative zu den großen Modellen ist das Elektromobil Holiday.
Kowsky-Mitarbeiter Gerd Sommer sagt: „Der Neuling wiegt 23 Kilo und lässt sich mit drei Handgriffen zu einem kleinen Koffer zusammenklappen. Zwei Leute kriegen ihn so gut wie in jedes Auto. Die Firma Trendmobil aus Paderborn hat einen Scooter geschaffen, der eine Reichweite von 20 Kilometern besitzt und mit bis zu 115 Kilo belastbar ist. Das Modell besitzt eine sehr leichte Lithium Polymer Batterie, die nur 2,85 Kilo wiegt. Im Vergleich zu normalen Gel-Batterien ist das eine Gewichtsersparnis von 6,55 Kilogramm.“
Was der Holiday noch auf dem Kasten hat, zeigt er beim Tag der offenen Tür des Sanitätshauses Kowsky am 29. Juni. Auf seinem Rücken können Interessierte Platz nehmen und zu einer ausgiebigen Probefahrt starten.