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„Direkte Hilfe im Notfall“

Mehrere Organisationen fordern Krankenkassenkarte für Flüchtlinge
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Gemeinsam mit dem Landesflüchtlingsrat und der Organisation Migranet MV forderte kürzlich der Landesjugendring Landtag und Landesregierung auf, die Rahmenbedingungen zu schaffen, Flüchtlingen nicht länger bürokratische Hindernisse in den Weg zu dringend benötigten gesundheitlichen Hilfen und Behandlungen zu räumen.

Der Vorstandssprecher des Landesjugendrings Fabian Scheller sagt: „Mit einer Krankenkassenkarte für Flüchtlinge muss sich jetzt auch das Land Mecklenburg-Vorpommern zu einer menschlicheren und solidarischen Flüchtlingspolitik bekennen. Wir fordern, Flüchtlingen, Asylsuchenden und geduldeten Menschen nicht länger die direkte Hilfe im Notfall zu verweigern, sondern sie, wie alle anderen Menschen in unserem Bundesland auch, zu unterstützen und ihre Gesundheit zu schützen oder schnellstmöglich wiederherzustellen.“

Imam-Jonas Dogesch, der Sprecherratsvorsitzende des Migranet sagte bereits während der Verbandsanhörung vor dem Sozialausschuss des Landtages: „Für uns ist der existierende Zugang zum Gesundheitssystem für Flüchtlinge sowie die Praxis der Zahlung von Lebensunterhaltsleistungen diskriminierend.“
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www.jugend.inmv.de

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.fluechtlingsrat-mv.de