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Die richtigen Mittel gegen Dekubitus und Sportverletzungen

Kowsky lädt ein zu Informationsveranstaltungen am 20. November und am 4. Dezember
Sportliche Betätigung ist wichtig und macht Spaß. Kowsky-Mitarbeiter Torsten Lindig spielt zum Beispiel regelmäßig Badminton.
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Wundliegen, Wundsitzen – vor allem Senioren und Kranke, die bedürftig sind und sich kaum bewegen können, leiden häufig an Druckgeschwüren. Dekubitus lautet der medizinische Name. Schwester Susanne vom Sanitätshaus Kowsky erläutert: „Einem gesunden Menschen kann das nicht passieren, denn er ändert, vor allem beim Schlafen, ständig seine Position. Doch bei denen, die sich zu wenig bewegen, entstehen derlei Wunden schnell an Stellen, wo sich Knochen direkt unter der Haut befinden, also Steißbein, Fersen, Hüfte, Schulterblätter, Ellenbogen …“

Wichtig ist, dass es erst gar nicht zum Wundliegen oder Wundsitzen, beispielsweise im Rollstuhl, kommt. Denn derartige Hautverletzungen sind äußerst schmerzhaft und heilen meist nur sehr langsam ab. Druckgeschwüre sind sozusagen das Schreckgespenst der Pflegenden – ganz gleich ob in der Einrichtung oder zu Hause.“

Doch was ist zu tun? Hilfreiche Antworten finden Pflegekräfte, Mitarbeiter von Arztpraxen, betreuende Angehörige und alle an diesem Thema Interessierte bei der großen Kowsky-Infoveranstaltung am 20. November. Unter dem Motto „Wundversorgung und druckentlastendes Sitzen und Liegen“ geht es im Bildungs- und Technologiezentrum in der Werkstraße in Schwerin Süd von 11 bis 17 Uhr zur Sache.

Gezeigt werden Sitzkissen, Matratzen und Lagerungshilfsmittel, die ein Wundliegen erfolgreich verhindern. „Außerdem können die Teilnehmer Wundauflagen aus verschiedensten Materialien anschauen und befühlen“, sagt Schwester Susanne. „Um 14 Uhr haben wir dann eine Wundauf­lagenspezialistin zu Gast, die sich besonders dem Thema Wundversorgung widmen wird.“ Ein Ansprechpartner einer Firma, die sich auf hochwertige Sitzkissen und Auflagen zur Vorbeugung und Therapie von Druckleiden spezialisiert hat, ist ebenfalls vor Ort und wird Fragen beantworten. Auch die Übernahme der Kosten durch verschiedene Kostenträger ist Thema dieses Tages.

„Wichtig ist nur, dass sich Interessierte für den Vortrag bitte vorher bei uns im Sanitätshaus Kowsky anmelden. Bei der letzten derartigen Veranstaltung wurden wir von den vielen Teilnehmern überrannt. Wir möchten aber, dass alle ihren Sitzplatz bekommen und in Ruhe den interessanten Anregungen der Referentin lauschen können“, sagt Schwester Susanne abschließend.

Sportverletzungen vorbeugen

Sport ist Mord sagen die einen. Sport macht Mordsspaß die anderen. Kowsky-Mitarbeiter Torsten Lindig zählt sich zu den letzteren. Mehrmals die Woche spielt er Badminton. Er hält sich durch Sport beweglich und fühlt sich auf Arbeit und in der Freizeit ausgeglichen und energiegeladen. Dennoch weiß der Orthopädietechnikmeister was zu tun ist, wenn es zu Verletzungen kommt, beispielsweise im Knöchelbereich: „Dann greift das Pech-Schema. Heißt: Pause einlegen, Kühlen, Kompression rauf, damit die Schwellung von vornherein klein gehalten wird und das verletzte Körperteil hochlegen.“

Wer sich mit Torsten Lindig ausführlicher über Sportvorsorge und Sportverletzungen austauschen will, der ist am 4. Dezember ins Sanitätshaus Kowsky eingeladen. „Vom Tennisarm bis zum Läuferknie“ heißt die Veranstaltung, bei der sich von 9 bis 18 Uhr alles um das Thema Sportverletzungen dreht. Betroffen sind bekanntlich am ehesten das Sprunggelenk, Rücken, Knie, Achillessehne, Meniskus, Muskeln, Gelenke.

Torsten Lindig gibt Rat, was zu tun ist und wie man durch Aufwärmen, der richtigen Kleidung und Schuh­einlagen Verletzungen vorbeugen kann. Er greift auch die bevorstehende Skisaison auf. Denjenigen, die sich Verletzungen zugezogen haben, zeigt er, welche Erleichterungen Bandagen und Orthesen bringen.