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Brunnenwasser belastet?

Am 21. August von 15 bis 17 Uhr Labormobil am Pfaffenteich-Südufer
Dipl.-Phys. Harald Gülzow und seine Mitarbeiterin Lina Remme bei der Untersuchung einer Wasserprobe am Labormobil Foto: VSR
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Ob das eigene Brunnenwasser für das Befüllen des Planschbeckens, zum Gießen, als Tränkwasser für Tiere oder sogar zum Trinken geeignet ist, kann man am Labormobil der Organisation Opens external link in new windowVSR-Gewässerschutz erfahren. Es hält am Dienstag, 21. August, am Pfaffenteich-Südufer. Wasserproben nehmen die Umweltschützer von 15 bis 17 Uhr am Labormobil entgegen.

Eine Grunduntersuchung auf den Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wird gegen eine Kostenbeteiligung von zwölf Euro vorgenommen. Untersucht wird direkt vor Ort, so dass die Bürger ihre Ergebnisse schon zum Ende der Aktion abholen können. Gegen weitere Kostenbeteiligungen werden umfangreichere Untersuchungen auf Parameter wie Eisen, Phosphat oder Bakterien angeboten. Das Ergebnis dieser Analysen wird per Post zugesandt.

Damit die Ergebnisse auch aussagekräftig sind, sollen zur Probenahme und Transport Mineralwasserflaschen genutzt werden, am besten bis zum Rand gefüllte Halbliterflaschen aus Kunststoff.
Bei hohen Temperaturen wird im Garten viel Wasser vor allem zum Gießen benötigt. Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende des VSR-Gewässerschutz, sagt: „Leitungswasser ist kostbar – es ist sinnvoll, sparsam damit umzugehen. Im Garten sollte man deshalb Wasser aus dem eigenen Brunnen verwenden.“ Nitrate und Pestizide würden jedoch das Grundwasser unserer landwirtschaftlich intensiv genutzten Region verschmutzen, auch könnten durch verschiedene Einflüsse Krankheitserreger ins Wasser geraten, heißt es vom VSR.

Das VSR-Gewässerschutz-Team bietet am Mobil neben den allgemeinen Informationen zu Belastungen und deren Ursachen auch eine individuelle Beratung für die Brunnenbesitzer an, um eine Belas­tung und deren Ursache zu besprechen.