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Ausweis jetzt modernisiert

Dokument für Schwerbehinderte nun im Scheckkartenformat, alte Ausweise aber weiter gültig
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Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse hat kürzlich die ersten Schwerbehindertenausweise im neuen, modernen Format an Bürger aus Schwerin und Umgebung überreicht. Diese Ausweise im Scheckkartenformat sind handlicher und stabiler als die alten Ausweise und sie passen in die Geldbörse. „Ich bin froh, dass wir unseren schwerbehinderten Menschen diesen Service zügig anbieten können“, sagt Hesse über das Dokument.
Nach neun Monaten Vorbereitungszeit werden jetzt im Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) an den Standorten in Ros­tock, Schwerin, Stralsund und Neubrandenburg alle neuen Ausweise im modernen Format ausgestellt. „Erst seit Juni 2013 war klar, dass das Lagus für die Angelegenheiten nach dem Schwerbehindertenrecht zuständig bleibt und diese Aufgabe nicht an die Landkreise übergeht“, erläutert die Sozialministerin. „Ich danke den Beschäftigten, dass die Umstellung auf den neuen Ausweis so schnell realisiert werden konnte“, fügt sie hinzu.
Niemand müsse sich allerdings Sorgen machen, ergänzte die Ministerin. Alle alten Ausweise im Papierformat behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Niemand brauche extra den Weg ins Lagus auf sich zu nehmen. „Der neue Ausweis kommt quasi wie von selbst, wenn eine Neuausstellung notwendig ist“, beschreibt Hesse das Verfahren, das Fachleute ausgearbeitet haben und umsetzen.
In Mecklenburg-Vorpommern leben rund 330.000 Menschen mit Behinderung. Mehr als 210.000 von ihnen sind schwerbehindert. Über 80 Prozent der schwerbehinderten Menschen haben derzeit einen gültigen Ausweis.