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Als Aufklärerin unterwegs

Schwester Susanne und ihre Kollegin Diana Philipp schauen, wo der Schuh drückt
Diana Philipp ist oft auf Gesundheitstagen unterwegs, wo sie dann unter anderem Venen- und Fußdruckmessungen anbietet. Foto: Kowsky
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Gesundheitstage werden bei vielen Unternehmen immer beliebter. Sie sind ein gutes Mittel, das Gesundheitsbewusstsein der Belegschaft anzuregen. Meist geht es dann wie auf einem Marktplatz zu. An verschiedenen Stationen werden die Mitarbeiter informiert und motiviert. „Nach so einem Tag weiß man, was man getan hat“, sagt Schwester Susanne vom Sanitätshaus Kowsky. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Diana Philipp startet sie häufig zu solchen Gesundheitstagen, um den Leuten von morgens bis abends auf die Füße zu gucken.

Die beiden haben schon in verschiedenen Firmen, Kitas und Einrichtungen Venen- und Fußdruckmessungen durchgeführt und die Mitarbeiter für dieses Thema sensibilisiert. Immer häufiger buchen Unternehmen das Kowsky-Team für ihre Aktionstage. Gerade kommen sie vom Gesundheitstag bei der Deutschen Post in Pampow zurück. Auch hier haben sie fleißig gemessen und geschaut, wo der Schuh drückt. Immer wieder stießen sie dabei auf Frauen und Männer, die über Probleme berichteten. Über dicke Beine am Abend, einschnürende Strümpfe.

„Viele klagten auch über Knieprobleme und Kopfschmerzen“, sagt Schwes­ter Susanne. „Das liegt dann oft an der Fußstellung. Wir verstehen uns an diesen Gesundheitstagen als Aufklärerinnen, die Pionierarbeit leisten. Klar gibt es viele Leute, die die Schulter zucken und ihre Wehwechen auf die leichte Schulter nehmen oder als Lappalie abtun. Doch wir sagen ihnen, was passiert, wenn sie ihrem Venenleiden nicht genügend Beachtung schenken. Zahlreiche Mitarbeiter können wir so für das Thema sensibilisieren. Und wenn wir sie im Folgejahr wieder beim Gesundheitstag treffen, sehen wir mit Freude, dass sie den ersten Schritt in Richtung Vorbeugung getan haben.“