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100 JAHRE SANITÄTSHAUS KOWSKY

TRADITIONSREICHES FAMILIENUNTERNEHMEN SETZT AUF EIGENSTÄNDIGE FILIALE IN SCHWERIN
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Die Geschichte des erfolgreichen Familienunternehmens Kowsky beginnt in Königsberg, am Ende des 19. Jahrhunderts. Der junge Fritz Ernst Kowsky erlernt in Wien den Beruf des chirurgischen Messerschmieds und Bandagisten. Wissensdurstig vervollkommnet er seine Ausbildung in Halberstadt, Berlin und Hamburg, wo er auch seine spätere Frau kennen lernt. Im Jahr 1903 siedelt er nach Südafrika über, um dort zunächst in der Firma Büll zu arbeiten. Sieben Jahre später gründet er in Johannesburg mit geringsten finanziellen Mitteln einen eigenen, nach ihm benannten Betrieb und legt damit vor über hundert Jahren den Grundstein des Unternehmens. Mit Qualität und Zuverlässigkeit erwirbt er sich schon bald das Vertrauen des stetig wachsenden Kundenkreises. Die Herstellung von Prothesen entwickelt sich dabei zum wichtigsten Betätigungsfeld. Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges beginnt für die inzwischen fünfköpfige Familie eine schwere Zeit im damals zum englischen Königreich gehörenden Südafrika. Kowsky verbringt mehrere Jahre im Internierungslager und wird gezwungen, 1919 ins Nachkriegsdeutschland zurückzukehren. Hier wagt die Familie einen Neustart und erwirbt in Neumünster ein neues Firmengebäude. Vor allem mit Hilfe seiner Söhne, die eine Lehre im väterlichen Betrieb absolvierten, konnte die Firma auf ein stabiles Fundament gestellt werden. 1976 teilte sich das Gesamtunternehmen Kowsky Orthopädie mit der Übernahme durch die dritte Familiengeneration in zwei unabhängige Betriebe - zum einen in die Produktion orthopädischer Hilfsmittel wie Gehhilfen unter der Leitung von Erwin Kowsky und zum anderen in das Sanitätshaus Kowsky. Letzteres ist heute mit knapp 85 Beschäftigten in Norddeutschland und unter der Geschäftsführung von Jörg Kowsky eines der führenden Unternehmen im Bereich Sanitätsfachhandel, Reha- und Pflegehilfsmittel, Orthopädietechnik und Medizintechnik. In vier Fachbereichen und an den Standorten Neumünster, Plön, Hamburg, Schwerin, Parchim und Schwaan suchen qualifizierte Mitarbeiter nach individuellen Lösungen, die Menschen helfen, vital und gesund durchs Leben zu gehen.
Kurz nach der Wende, im Jahr 1991, eröffnete Kowsky auch in Schwerin eine Filiale, die zunächst in eine Baracke eines ehemaligen VEB Betriebes einzog und dort den Kundenservice, eine Werkstatt und einen Außendienst aufbaute. Sechs Jahre später wurde das Gebäude in der Nikolaus Otto Straße 13 gekauft. Die Geschäftsleitung legte damals großen Wert darauf, die Filiale mit Menschen aufzubauen, die in der Region aufgewachsen sind und leben. Eines dieser Landeskinder war und ist Sybille Koppelwiser, die Leiterin der Filiale in Schwerin sowie in Parchim (Eröffnung 1992) und der Klinik in Schwaan Waldeck (Eröffnung 1993). Sie freut sich über das große Jubiläum und die große Firmenfeier im September in Neumünster. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums ruft das Sanitätshaus in Neumünster eigens den 1. Kowsky-Lauf ins Leben. So etwas kann sich Sybille Koppelwiser auch für ihre Heimatstadt vorstellen, zumal Kowsky im Juli 2011 seinen 20. Geburtstag in Mecklenburg-Vorpommern feiert. „Dieser Team- und Firmenlauf soll zu einer festen Veranstaltung werden“, blickt Sybille Koppelwiser ins nächste Jahr. „Ein Teil der Erlöse wird sozialen Einrichtungen und regionalen Projekten zu Gute kommen.“ Wer schon jetzt was vom Geburtstag des Familienunternehmens mitbekommen möchte, der sollte in der Kowsky-Filale in Schwerin-Süd vorbeischauen. Hier gibt es nämlich so manche Jubiläumspreise, die unter anderem auch die neu ins Sortiment gehobenen Chung Shi-Schuhe betreffen. Liebhaber des „weichen Barfußlaufens“ sollten sich am besten gleich auf die Socken machen.