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Weniger ist mehr

Aus 70 werden 42: In der Niels-Bohr-Straße 6 bis 11 und in der Niels-Stensen-Straße 18 im Stadtteil Mueßer Holz wird zurückgebaut. Das fünfstöckige Wohnhaus wird anschließend nur noch dreistöckig sein. Die Arbeiten haben vor einigen Wochen mit der kompletten Entkernung der oberen Etagen begonnen. Nun kann ein Kran die einzelnen Platten des in Systembauweise entstandenen Wohngebäudes abheben.
Die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft reagiert mit dem Projekt auf veränderte Ansprüche: Wohnungen in der vierten und fünften Etage sind ohne Fahrstuhl oft schwer zu vermieten, kleinere Hausgemeinschaften gefragter.Gleichzeitig geht mit dem Rückbau eine umfangreiche Sanierung der leergezogenen Wohnungen einher. „Der vertikale Leitungsstrang wird komplett erneuert“, erläutert Thomas Müller. Er ist in der Abteilung Technik der SWG für die Bauleitung zuständig. Neben neuen Kabeln und Rohren für Abwasser, Wasser und Strom bekommen die Wohnungen außerdem neue Bäder. Die einst eingesetzten alten Badzellen – sozusagen ein Raum im Raum – verschwinden und werden von neuer Sanitärkeramik und modernen Fliesen abgelöst. „Ziel ist außerdem, im Erdgeschoss bodengleiche Duschen einzubauen“, sagt Thomas Müller. Das macht die Wohnungen für Mieter, die nicht mehr so mobil sind, attraktiv. Auch neue Fußbodenbeläge und freundlich-weiße Innentüren sind geplant. Neun Bäder werden ein Fenster haben sowie eine Badewanne und eine Dusche. Anfang kommenden Jahres soll die Sanierung abgeschlossen sein.
Außerdem wird auch der Künstler, der für die Giebelgestaltung zuständig war, noch mal einen Blick auf die dort abgebildete Libelle werfen – mit zwei Geschossen weniger muss diese künftig ein wenig den Kopf einziehen.
www.swg-schwerin.de




